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BRANDaktuell 2025

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Liebe Leserinnen und Leser,

der heutige Tag steht ganz im Zeichen wichtiger Veranstaltungen für die hiesige Gründungs- und Unternehmenslandschaft: Neben der heute startenden deGUT, Deutschlands größter Gründungsmesse, schauen wir auch gespannt auf die Fachtagung 'Soziale Innovationen in Brandenburg', die viel Raum für fachlichen Austausch, aber auch die passende Bühne bietet – für spannende Modellprojekte der ESF+-Richtlinie zur Förderung sozialer Innovationen im Land Brandenburg. BRANDaktuell wird im kommenden Newsletter darüber berichten, aber schauen Sie gerne auch einmal auf der neuen Website vorbei: soziale-innovationen.brandenburg.de.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihre BRANDaktuell-Redaktion.

ESF+-Förderung im Überblick

Die Förderung über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) unterstützt Projekte und Vorhaben in den Bereichen Beschäftigung, Bildung, soziale Inklusion und innovative Maßnahmen. Auf der Website der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) finden Sie eine Übersicht aller aktuellen ESF+-Förderprogramme im Land Brandenburg.

Tablet mit dem BRANDaktuell-Logo, daneben steht ein Mischpult.
Gruppenbild an einem Stand vor einem RollUp mit v.l.n.r. Laura Viehweger, Michael Reschke, Dr. Friederike Haase, Ranim Nassar und Dr. Anne Schüttpelz.
Am 13. und 14. September 2025 präsentierte sich der Europäische Sozialfonds Plus (ESF+) mit einem Informationsstand beim Brandenburg-Tag an der Hagenpromenade in Perleberg. Dort hatten die Bürgerinnen und Bürger eine hervorragende Gelegenheit, sich über die vielfältigen Fördermöglichkeiten des ESF+ zu informieren.
Bild mit den Perspektive:Selbstständigkeit-Projektleiterinnen v.l.n.r. Ines Bautze, Julia Plotz und Susann Schmelzer.
Perspektive:Selbstständigkeit: So heißt ein durch das ESF+-Programm 'Gründen in Brandenburg' gefördertes Projekt unter dem Dach der Potsdamer Social Impact gGmbH. Kurz vor Ende der Projektlaufzeit wirft Tino Motzalla von der Social Impact gGmbH für BRANDaktuell einen Blick zurück: auf fast drei erfolgreiche Jahre, die für viele Menschen mit besonderen Bedarfen neue Perspektiven eröffnet haben.
Eine junge Frau in Arbeitskleidung mit Gehörschutz und Schutzbrille wird von einem älteren Mann mit Helm und Schutzbrille an einem Bohrer angeleitet.
Das Brandenburger Bündnis für Gute Arbeit hat beschlossen, den Brandenburgischen Ausbildungskonsens bis 2027 fortzuführen. Bereits 2024 konnte das Bündnis das vereinbarte Ziel von 10.000 neu abgeschlossenen betrieblichen Ausbildungsverträgen erreichen. Dieses Ziel bleibt auch für die kommenden Jahre bestehen.
Im ersten Halbjahr 2025 wurden in Deutschland deutlich mehr größere Unternehmen gegründet. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg diese Zahl gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 9,4 Prozent auf rund 67.600. Zugleich gaben allerdings mehr wirtschaftlich bedeutende Betriebe auf: Hier lag der Zuwachs bei 6,6 Prozent.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamts haben im vergangenen Jahr rund 37.400 Personen ihre Pflegeausbildung zur Fachkraft abgeschlossen – ein Anstieg von über 3.000 Abschlüssen gegenüber dem Vorjahr. Noch deutlicher fällt der Zuwachs bei den Ausbildungsbeginnenden aus: Ihr Anteil liegt bei über neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Eine junge Frau hält einem Mädchen eine Lupe hin, durch die das Kind interessiert hindurch blickt.
Mit Mitteln aus der Glücksspielabgabe unterstützt das Land Brandenburg gemeinnützige Projekte im Bereich Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement. Über Lottomittel werden jährlich Fördergelder für soziale, kulturelle, sportliche und weitere Projekte vergeben.
Das ESF Plus-Programm 'Win-Win – Durch Kooperation zur Integration' richtet sich an junge Männer zwischen 18 und 35 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund, die besonders schwer Zugang zu (Aus-)Bildung oder Arbeit finden und von der regulären Betreuung durch Jobcenter oder Arbeitsagenturen nicht (mehr) erreicht werden.
In einer aktuellen Folge des Podcasts 'Übergabe' spricht Debora Aust mit Christian Köbke über die Situation internationaler Pflegefachkräfte.
Drei Fahnenmaste sind nebeneinander aufgereiht mit der EU-Fahne, der Deutschland-Fahne sowie der Brandenburg-Fahne.
Desinformation und manipulierte Inhalte verbreiten sich schnell online und können Meinungen verzerren sowie Entscheidungen im Alltag bis hin zu Wahlen beeinflussen. Um dem gegenzusteuern, hat das Europäische Parlament ein Quiz entwickelt, das für das Thema sensibilisiert.
Mit dem 1.000-Köpfe-Plus-Programm, international als Global Minds Initiative Germany bekannt, setzt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) ein starkes Signal für Wissenschaftsfreiheit und versetzt deutsche Forschungseinrichtungen in die Lage, attraktive Angebote für internationale Talente zu schaffen.
Städte, Gemeinden, Landkreise und kommunale Zweckverbände können seit dem 1. Oktober langfristige und zinsverbilligte Darlehen für Investitionen in wichtige Infrastrukturprojekte beantragen.
Eine aktuelle Eurobarometer-Sonderbefragung der Europäischen Kommission zeigt: 56 Prozent der Europäerinnen und Europäer sprechen sich für eine Erweiterung der EU aus. Besonders stark ist die Zustimmung unter jungen Menschen zwischen 15 und 39 Jahren: Rund zwei Drittel befürworten neue EU-Mitgliedsländer, sobald sie die notwendigen Voraussetzungen erfüllen.
Ein KI-generiertes Bild zeigt eine große PV-Anlage auf einer Wiese, im Hintergrund ein Sonnenuntergang und Windräder.
Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt immer mehr an Bedeutung, auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Brandenburg. Das durch das gleichnamige ESF Plus-Programm des Bundes geförderte Zukunftszentrum Brandenburg hat in einem Praxisreport Erfahrungen von Vorreiterbetrieben gesammelt und dabei wissenschaftliche Erkenntnisse einbezogen.
Die Bundesregierung hat den Klimaschutzbericht 2025 vorgelegt und darin zentrale Entwicklungen der nationalen Klimapolitik für das Jahr 2024 analysiert. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr rund 649 Mio. Tonnen Treibhausgase freigesetzt – dies entspricht einem Rückgang um etwa 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Eine Frau mit VR-Brille auf dem Kopf mit erhobenen Händen.
Die Europäische Kommission hat eine öffentliche Konsultation sowie eine Aufforderung zur Einreichung von Beiträgen gestartet, um den digitalen Wandel im Energiesektor voranzutreiben. Beide Beteiligungsformate laufen noch bis zum 5. November 2025.
Ideen für digitale Lösungen mit gesellschaftlichem Mehrwert können ab Oktober beim Prototype Fund eingereicht werden. Der Förderaufruf richtet sich an Entwicklerinnen und Entwickler, die Software offen und für alle nutzbar gestalten - sogenannte Open-Source-Lizenzen. Bewerbungen sind vom 1. Oktober bis zum 30. November 2025 möglich.
Zwei Menschen blicken auf ein Whiteboard, während eine Frau etwas daranschreibt.
Die 41. Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT) finden wieder am 10. und 11. Oktober 2025 in der ARENA Berlin statt. Gründungsinteressierte, junge Unternehmen sowie erfahrene Unternehmerinnen und Unternehmer können sich auf ein vielfältiges Programm freuen.
Damit Unternehmen langfristig erfolgreich bleiben, braucht es Strukturen, die Lernen im Arbeitsalltag ermöglichen. Das Format 'Zukunftsdonnerstag' des Zukunftszentrum Brandenburg widmet sich am 23. Oktober von 9:00 bis 10:00 Uhr dieser Verbindung von Lernprozessen und Führungsaufgaben.
Mehrere Menschen beugen sich über einen Tisch, auf dem verschiedene Dokumente liegen.
Der aktuelle 'Gender Budgeting Bericht' eröffnet die Reihe für die aktuelle Förderperiode des ESF Plus-Bundesprogramms. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Frauen und Männer bislang von den Programmen profitieren. Dazu wurden sowohl die finanziellen Mittel als auch die Teilnehmendenzahlen ausgewertet, ebenso die im Monitoring erhobenen Gleichstellungsindikatoren.
Das Umweltbundesamt hat eine neue Publikation mit dem Titel 'Eckpunkte einer sozialen Umwelt- und Klimapolitik' vorgelegt. Sie rückt die sozialen Dimensionen ökologischer Transformationsprozesse in den Mittelpunkt und liefert Empfehlungen für eine faire und gerechte Ausgestaltung der Umwelt- und Klimapolitik.
Ein aktueller Kurzbericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) beleuchtet, wie sich Performance-Management-Systeme in deutschen Unternehmen entwickelt haben und unter welchen Bedingungen sie wirksam sind. Die Analyse zeigt, dass zwischen erfolgsabhängigen Vergütungssystemen und Jobzufriedenheit sowie Commitment ein positiver Zusammenhang besteht.
Wie Jobcenter ihren gleichstellungspolitischen Auftrag umsetzen, hängt nicht allein von Zielvorgaben ab, sondern auch von den finanziellen, personellen und organisatorischen Rahmenbedingungen. Dies geht aus einem IAQ-Report der Universität Duisburg-Essen (UDE) hervor.
Zehn Jahre nach der Fluchtmigration 2015 zeigt eine Analyse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), dass viele Geflüchtete ihren Platz im Arbeitsmarkt gefunden haben. Die Beschäftigungsquote liegt neun Jahre nach Zuzug bei 64 Prozent und damit nur geringfügig unter dem Niveau der Gesamtbevölkerung (70 Prozent).
EU-Logo

Die Europäische Union fördert zusammen mit dem Land Brandenburg über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) Projekte, Unternehmen und die Menschen im Land Brandenburg.

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