Workshopreihe zur partnerschaftlichen Beteiligung für die ESF+ -Förderperiode 2021-2027

Partner-Beteilig-Workshop-3
Foto: Elke Mocker
  • Workshop: Thema "Beschäftigung"
  • Fraunhofer-Konferenzzentrum Potsdam-Golm
  • 27. August 2020, 10:00 bis 16:00 Uhr

Hier finden Sie die Dokumentation der Veranstaltung.

Der ESF ist Europas wichtigstes Instrument zur Förderung der Beschäftigung – er unterstützt Menschen beim Zugang zu hochwertigen Arbeitsplätzen und fördert berufliche Entwicklung und Chancengleichheit. Auch in der neuen Förderperiode wird der ESF+ Maßnahmen fördern, die darauf abzielen, Vollbeschäftigung zu schaffen und die Qualität und Produktivität der Arbeit zu steigern. Der ESF+ soll dabei helfen, die Beschäftigungsmöglichkeiten von Erwerbspersonen zu verbessern.

Ein wesentliches Ziel der EU ist dabei eine hohe Erwerbstätigenquote, diese wurde EU-weit in den letzten zehn Jahren von 68,5% auf 73,8% der 20-64-Jährigen gesteigert. In Deutschland und Brandenburg liegen die Werte darüber, zuletzt (2019) bei 80,6% bzw. 81,9%. Hierzulande tragen eine hohe Frauenerwerbstätigkeit und ein später Renteneintritt dazu bei, dass das Erwerbspersonenpotenzial weitgehend ausgeschöpft wird. 

Trotzdem gibt es bestimmte Gruppen, insbesondere Geringqualifizierte und Menschen mit Migrationshintergrund, deren Beschäftigungschancen noch verbessert werden könnten. Zudem sind von wesentlichen wirtschaftlichen Entwicklungen, wie dem ökologischen Strukturwandel, der Digitalisierung und wachsender Zuwanderung, einzelne Regionen des Landes durchaus unterschiedlich betroffen. 

Ein wichtiger Baustein für die Schaffung und die Erhaltung von attraktiven Arbeitsplätzen in Brandenburg sind erfolgreiche Unternehmensgründungen sowie gelingende Unternehmensnachfolgen. Denn Gründerinnen und Gründer schaffen nicht nur neue Arbeit für sich selbst, sondern darüber hinaus oft auch zusätzliche neue Arbeitsplätze. Erfolgreiche Unternehmensübergaben sichern jährlich tausende Bestandsarbeitsplätze. Zudem erscheinen durch Gründungen neue Wettbewerber am Markt, die Innovationen generieren und die Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaft steigern.

Wie das Brandenburger ESF+-OP in der Förderperiode 2021-2027 dazu beitragen kann, Beschäftigungschancen und Gute Arbeit in allen Regionen des Landes zu befördern sowie das Gründungs- und Nachfolgegeschehen weiter zu verbessern, wurde im Workshop "Beschäftigung“ diskutiert.

Die Investitionsbank des Landes Brandenburg organisierte die Veranstaltung im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg.

Foto: Elke Mocker
  • Workshop: Thema "Beschäftigung"
  • Fraunhofer-Konferenzzentrum Potsdam-Golm
  • 27. August 2020, 10:00 bis 16:00 Uhr

Hier finden Sie die Dokumentation der Veranstaltung.

Der ESF ist Europas wichtigstes Instrument zur Förderung der Beschäftigung – er unterstützt Menschen beim Zugang zu hochwertigen Arbeitsplätzen und fördert berufliche Entwicklung und Chancengleichheit. Auch in der neuen Förderperiode wird der ESF+ Maßnahmen fördern, die darauf abzielen, Vollbeschäftigung zu schaffen und die Qualität und Produktivität der Arbeit zu steigern. Der ESF+ soll dabei helfen, die Beschäftigungsmöglichkeiten von Erwerbspersonen zu verbessern.

Ein wesentliches Ziel der EU ist dabei eine hohe Erwerbstätigenquote, diese wurde EU-weit in den letzten zehn Jahren von 68,5% auf 73,8% der 20-64-Jährigen gesteigert. In Deutschland und Brandenburg liegen die Werte darüber, zuletzt (2019) bei 80,6% bzw. 81,9%. Hierzulande tragen eine hohe Frauenerwerbstätigkeit und ein später Renteneintritt dazu bei, dass das Erwerbspersonenpotenzial weitgehend ausgeschöpft wird. 

Trotzdem gibt es bestimmte Gruppen, insbesondere Geringqualifizierte und Menschen mit Migrationshintergrund, deren Beschäftigungschancen noch verbessert werden könnten. Zudem sind von wesentlichen wirtschaftlichen Entwicklungen, wie dem ökologischen Strukturwandel, der Digitalisierung und wachsender Zuwanderung, einzelne Regionen des Landes durchaus unterschiedlich betroffen. 

Ein wichtiger Baustein für die Schaffung und die Erhaltung von attraktiven Arbeitsplätzen in Brandenburg sind erfolgreiche Unternehmensgründungen sowie gelingende Unternehmensnachfolgen. Denn Gründerinnen und Gründer schaffen nicht nur neue Arbeit für sich selbst, sondern darüber hinaus oft auch zusätzliche neue Arbeitsplätze. Erfolgreiche Unternehmensübergaben sichern jährlich tausende Bestandsarbeitsplätze. Zudem erscheinen durch Gründungen neue Wettbewerber am Markt, die Innovationen generieren und die Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaft steigern.

Wie das Brandenburger ESF+-OP in der Förderperiode 2021-2027 dazu beitragen kann, Beschäftigungschancen und Gute Arbeit in allen Regionen des Landes zu befördern sowie das Gründungs- und Nachfolgegeschehen weiter zu verbessern, wurde im Workshop "Beschäftigung“ diskutiert.

Die Investitionsbank des Landes Brandenburg organisierte die Veranstaltung im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg.