Verbesserte EFRE-Förderprogramme stärken erneuerbare Energien in Brandenburg
- Erschienen amDas Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MWAEK) hat zwei EFRE-Förderprogramme zur Stärkung erneuerbarer Energien grundlegend überarbeitet. Mit den Richtlinien 'Erneuerbare Energien Brandenburg 2025' sowie 'Erneuerbarer Wasserstoff und Erneuerbare Energien-Speicher Brandenburg 2025' sollen Investitionen beschleunigt und der Zugang zur Förderung deutlich erleichtert werden.
Kern der Neuerungen sind abgesenkte Einstiegsgrenzen und erweiterte Antragsberechtigungen. Bei der Förderung erneuerbarer Energien wurde die Mindestinvestitionssumme von 200.000 auf 20.000 Euro reduziert. Antragsberechtigt sind nun alle kleinen und mittleren Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Zudem wurde der Kreis förderfähiger Photovoltaik-Anlagen ausgeweitet, unter anderem auf Parkplatz-PV-Anlagen, optional auch mit Ladeinfrastruktur. Im Bereich Wasserstoff und Energiespeicher wurde die Einstiegsschwelle auf 50.000 Euro gesenkt. Neben KMU können erstmals auch große Unternehmen für Vorhaben zur Erzeugung oder Nutzung erneuerbaren Wasserstoffs eine Förderung beantragen. (JM)
Weitere Informationen erhalten Sie auf den Programmseiten der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) zu:
