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Bundesregierung beschließt Eckpunkte für besseren Kinder- und Jugendmedienschutz

- Erschienen am 28.10.2026

Die Bundesregierung hat Eckpunkte für eine zukunftsorientierte Strategie zum Kinder- und Jugendmedienschutz beschlossen. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche besser vor Risiken im digitalen Raum zu schützen und ihnen gleichzeitig eine sichere und selbstbestimmte Teilhabe an digitalen Angeboten zu ermöglichen. Grundlage waren die Empfehlungen einer unabhängigen Kommission aus Expertinnen und Experten, die in einem 56-seitigen Bericht Handlungsempfehlungen für einen wirksameren Schutz in der digitalen Welt erarbeitet hat.

Vorgesehen ist unter anderem die Unterstützung des EU KIDS Act. Die Bundesregierung plant ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 13 Jahren sowie strengere Vorgaben für Kinder bis zu 18 Jahren, wofür eine zuverlässige, digitale Altersverifikation eingeführt werden soll. Zudem soll über ein 'KI-Seepferdchen' analog zum ersten Schwimmabzeichen bereits im Grundschulalter die Medien- und KI-Kompetenz gestärkt werden. Geplant sind außerdem neue Unterstützungsangebote für Eltern, eine kindgerechte Meldestelle bei digitalen Gefahren und weitere Maßnahmen des Bundeskriminalamts gegen das sogenannte Cybergrooming, also die gezielte Anbahnung sexueller Kontakte mit Minderjährigen. Ziel ist es, diese und weitere Handlungsempfehlungen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen nicht nur auf nationaler, sondern auch auf europäischer Ebene weiter voranzutreiben. (JM)