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Studie: Beschäftigung in den erneuerbaren Energien

- Erschienen am 23.09.2026

Im Jahr 2025 arbeiteten rund 436.300 Menschen in Deutschland im Bereich der erneuerbaren Energien und damit so viele wie noch nie zuvor. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung hervor. Gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2023 stieg die Beschäftigung damit um vier Prozent. Den größten Anteil an den Arbeitsplätzen verzeichnete erneut die Windenergie an Land mit rund 131.300 Beschäftigten, gefolgt von den Bereichen Biomasse mit etwa 96.800 Beschäftigten, Solarenergie mit rund 88.200 Beschäftigten sowie Wärmepumpen mit etwa 72.200 Beschäftigten. Die Offshore-Windenergie schaffte rund 41.000 Arbeitsplätze.

Die Studie zeigt zudem, dass sich die positive Entwicklung beim Ausbau erneuerbarer Energien zunehmend auf den Arbeitsmarkt auswirkt. So wurden 2025 knapp 300.000 Wärmepumpen installiert. Die zunehmende Nachfrage nach klimafreundlichen Technologien schafft damit zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten in Produktion, Installation, Betrieb und Wartung. Mit dem weiteren Ausbau von Windenergie, Solarenergie und Wärmepumpentechnologien könnte die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften in den kommenden Jahren noch weiter steigen.

Obwohl die Branche der erneuerbaren Energien mehr als 436.000 Menschen beschäftigt, entspricht dies noch weniger als einem Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland. Die Zahl verdeutlicht jedoch die wirtschaftliche Bedeutung der Branche, die mittlerweile mit klassischen Industriezweigen wie der Herstellung von Metallerzeugnissen oder Nahrungsmitteln vergleichbar ist. (SH)