Bericht: Gender-Leadership-Gap in Deutschland
- Erschienen amFrauen sind in Spitzenpositionen in privatwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland weiterhin unterrepräsentiert. Dies geht aus einem Kurzbericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor, der die Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen, sog. Gender-Leadership-Gap, untersucht. Demnach waren 2024 nur 29 Prozent der obersten Führungspositionen mit Frauen besetzt, obwohl deren Anteil an allen Beschäftigten 45 Prozent betrug.
Ein zentraler Faktor für mehr Frauen in Führungspositionen ist laut IAB-Kurzbericht die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Der Anteil der Betriebe mit entsprechenden Maßnahmen ist seit 2016 deutlich gestiegen. (JM)
- Weitere Zahlen und ausführliche Hintergründe können Sie im IAB-Kurzbericht nachlesen, der auf der IAB-Website kostenfrei heruntergeladen werden kann.
