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Roggen neu gedacht: Dank EIP-Projekt zu klimafreundlicher Reis-Alternative

- Erschienen am 16.01.2026

Mit dem EIP-Projekt 'RoggReis' soll aus brandenburgischem Bio-Roggen eine klimafreundliche Alternative zu importiertem Reis entstehen. Damit sollen auch neue Absatzmöglichkeiten für eine für Brandenburg typische Kulturpflanze geschaffen werden. Gefördert wird das Projekt im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft (EIP), die darauf abzielt, durch einen besseren Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis mehr Nachhaltigkeit und Effizienz in die Landwirtschaft zu bringen.

Dabei spielen sechs landwirtschaftliche Betriebe aus verschiedenen Regionen Brandenburgs eine zentrale Rolle. Sie bringen ihr Anbauwissen ein und testen die Roggensorten unter Praxisbedingungen. Begleitet werden sie von der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg e. V. (FÖL), dem Institut für Lebensmittel- und Umweltforschung (ILU) sowie der Bioland Beratung Ost. Gemeinsam arbeiten sie an der Optimierung von Kocheigenschaften, Konsistenz und Verarbeitung. Besonders weit entwickelt ist eine Milchreis-Variante für die Gemeinschaftsverpflegung, die in ersten Tests optisch und geschmacklich überzeugen konnte. Bis 2028 sollen insgesamt drei marktfähige Produkte entstehen, die regionale Wertschöpfung stärken und nachhaltige Alternativen im Großverbraucherbereich und im Einzelhandel ermöglichen. (JM)

    • Ausführliche Hintergründe können Sie in der Pressemitteilung des Ministeriums für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MLEUV) nachlesen.