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Brandenburg setzt auf Digitalisierung und Bürokratieabbau

- Erschienen am 13.10.2026

Brandenburg treibt die Digitalisierung der Verwaltung weiter voran. Brandenburgs Justiz- und Digitalisierungsminister Dr. Benjamin Grimm hat im Sonderausschuss Bürokratieabbau die Digitalstrategie des Landes vorgestellt. Diese zielt darauf ab, staatliche Leistungen einfacher, schneller und nutzerfreundlicher bereitzustellen. Im Fokus stehen dabei insbesondere die sogenannten OZG-Fokusleistungen. Dabei handelt es sich um Verwaltungsleistungen, die im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes flächendeckend online verfügbar gemacht werden sollen. Gleichzeitig sollen Verwaltungsabläufe vereinfacht und unnötige bürokratische Hürden für Bürgerinnen und Bürger abgebaut werden.

Auch die Justiz profitiert von der Digitalisierung. Ein Beispiel ist die Online-Terminbuchung bei den Amtsgerichten: Seit dem Start des Pilotbetriebs im Frühjahr 2025 bieten bereits zehn Gerichte diesen Service an, weitere sollen folgen. Bürgerinnen und Bürger können Termine für verschiedene Anliegen der freiwilligen Gerichtsbarkeit unabhängig von Öffnungs- und Sprechzeiten online vereinbaren, verschieben oder absagen. Ergänzend arbeitet das Land an weiteren Maßnahmen zur Verfahrensvereinfachung, Digitalisierung und Reduzierung von Berichtspflichten. (JM)

    • Ausführliche Informationen können Sie in der Pressemitteilung auf der Website des Ministeriums für Justiz und Digitalisierung (MdJD) nachlesen.