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Bericht: Migrationsmonitoring der Landeshauptstadt Potsdam 2025

- Erschienen am 07.09.2026

Die Landeshauptstadt Potsdam versteht sich als Stadt der Vielfalt und Toleranz und hat sich zum Ziel gesetzt, für alle Bewohnerinnen und Bewohner Chancengleichheit herzustellen und gesellschaftlichen Zusammenhalt gezielt weiterzuentwickeln. Das vorliegende Migrationsmonitoring 2025 zeigt, wie sich die Stadtgesellschaft in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat und bildet eine Grundlage für eine faktenbasierte Integrations- und Teilhabepolitik.

Laut Bericht leben aktuell rund 37.450 Menschen mit Migrationshintergrund in Potsdam. Etwa 20 Prozent der Potsdamerinnen und Potsdamer haben demnach eine eigene oder familiäre Migrationserfahrung. Besonders geprägt wird diese Entwicklung durch internationale Zuwanderung, Fluchtmigration sowie die wachsende Bedeutung Potsdams als Wissenschafts- und Hochschulstandort. Allein der Anteil internationaler Studierender hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt und liegt aktuell bei rund 23 Prozent. Gleichzeitig zeigt das Monitoring Unterschiede beim Zugang zu Bildung, Wohnraum und gesellschaftlicher Teilhabe auf. Menschen mit Migrationsgeschichte sind beispielsweise häufiger von hohen Wohnkosten betroffen und in politischen Gremien noch unterrepräsentiert. (JM)