Toolbar-Menü

Auftakt für 'Gründen in Brandenburg' 2.0

- Erschienen am 06.03.2026

Brandenburg ist Gründungsland: Mit starken regionalen Netzwerken, engagierten Projektträgern und immer mehr Menschen, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. Doch damit aus innovativen Ideen erfolgreiche Unternehmen werden, braucht es nicht nur Mut, sondern auch verlässliche Unterstützung. Hier setzt das Förderprogramm 'Gründen in Brandenburg' an, indem es landesweite Beratungs- und Qualifizierungsangebote bündelt. Wie das in der Praxis gelingt, stand am 17. Februar im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung 2.0 für den neuen Förderzeitraum 2026 - 2028 der Richtlinie.

Zwischenbilanz: Wie lief die Programmbegleitung?

Die Auftaktveranstaltung wurde im Namen des MWAEK eröffnet, bevor es seitens der ILB neue zuwendungsrechtliche Hinweise für die Projektträger vor Ort gab. Moderator Pierre Hanitsch (WFBB Arbeit) knüpfte daran mit einem Einblick in die Programmbegleitung von 'Gründen in Brandenburg' an. Die Zahlen zeigen: Die Unterstützungsangebote werden intensiv genutzt. Bereits drei Viertel der geplanten Gründungen konnten umgesetzt werden, andere sind auf einem guten Weg. Für 2026 sind unter anderem weitere Projektbesuche sowie Workshops und Erfahrungsaustausche vorgesehen.

Blitzlichter aus der Praxis: Was motiviert die Projekte?

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand eine Paneldiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern der geförderten Projekte. Sie gaben Einblicke in ihre Motivation, ihre Zielgruppen und ihre Erfahrungen aus der Praxis.

Mit dabei waren:

    • Anne Sieber - kobra.net GmbH (Projekt Schule mit Unternehmergeist)
    • Claudia Traut - WInTO GmbH (Regionale Beratungs- und Qualifizierungsprojekte)
    • Claudia Rosenstengel - STIC Wirtschaftsfördergesellschaft MOL mbH (Überregionale Beratungs- und Qualifizierungsprojekte)
    • Thorsten Jahnke - Social Impact gGmbH (Zielgruppenspezifische Begleitprojekte)
    • Anke Lüers-Salzmann - Fachhochschule Potsdam (Hochschulprojekte)

In der gemeinsamen Paneldiskussion berichteten die Projekte, dass auch nach vielen Jahren der Projektbegleitung immer wieder neue Erfolgserlebnisse entstehen.  Insbesondere dann, wenn ehemalige Teilnehmende als erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer zurückkehren und ihre Entwicklung sichtbar wird. Einigkeit bestand auch darin, dass Projektbegleitung ein wichtiger Baustein für die Gründungsstrukturen in Brandenburg ist. Thorsten Jahnke von der Social Impact gGmbH stellte hierbei die Bedeutung der zielgruppenspezifischen Begleitung vor: Menschen mit Behinderung, mit Migrationsgeschichte sowie (alleinerziehende) Frauen werden gezielt ermutigt, unternehmerische Wege einzuschlagen, auch wenn sie eine Gründung zuvor nicht für möglich gehalten hätten.

Ausblick: Gründungspreis Brandenburg 2026

Zum Abschluss informierte die WFBB über aktuelle Aktivitäten aus der Geschäftsstelle ‚Gründen in Brandenburg'. Neben einem Rückblick auf die landesweite Mediakampagne 'LAUTER GUTE GRÜNDE' wurde auch ein wichtiger Termin angekündigt: Der Gründungspreis Brandenburg 2026 wird am 2. September 2026 in der Biosphäre Potsdam stattfinden. Bewerben können sich Gründerinnen und Gründer sowie Unternehmensnachfolgen mit Betriebssitz im Land Brandenburg vom 1. April bis zum 31. Mai 2026. Die Gründung oder Unternehmensnachfolge müssen dabei in den Jahren 2021 - 2024 erfolgt und die Unternehmen weiterhin erfolgreich am Markt tätig sein sowie ihr Geschäftsmodell Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigen. BRANDaktuell wird Sie an dieser Stelle wie gewohnt informieren, sobald das Bewerberportal online ist. (SH)

Logo: Gefördert aus Mitteln der Europäischen Union
Gefördert aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Brandenburg.