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Unternehmen sparen Ressourcen durch Einsatz künstlicher Intelligenz

- Erschienen am 06.01.2026

Unternehmen setzen vermehrt auf künstliche Intelligenz (KI), um Energie und Rohstoffe effizienter zu nutzen und so umweltfreundlicher zu wirtschaften. Das Bundesumweltministerium legt in einer aktuellen Analyse dar, wie KI-Anwendungen zur Ressourceneinsparung beitragen können.

Im Rahmen der KI-Initiative ‘Green-AI Hub Mittelstand’ des Bundesumweltministeriums wurden 20 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Umsetzung von KI-Lösungen begleitet. Dabei konnten in 14 Pilotprojekten aus dem verarbeitenden Gewerbe jährliche Einsparpotenziale von bis zu 15 Prozent der Gesamtmenge an Rohstoffen ermittelt werden. Daraus ergab sich ein mögliches jährliches Einsparpotenzial beim Material von 6.250 Tonnen und beim CO2-Fußabdruck von 1.300 Tonnen CO2-Äquivalenten. Ergänzt wird die Initiative durch sechs Pilotprojekte von IT-Unternehmen, deren Ergebnisse erst bei den Kunden zum Tragen kommen. Hier würden sich Einsparungen durch KI-gestützte Bestell- oder Lieferfahrtenplanung erzielen lassen, deren erwartbare Potenziale noch höher als beim verarbeitenden Gewerbe liegen.

Vor diesem Hintergrund plant das Bundesumweltministerium, die Initiativen zur Förderung nachhaltiger digitaler Lösungen in der Wirtschaft weiter auszubauen. Ziel ist es, den Beitrag von Digitalisierung und KI zum Klimaschutz und zur Ressourceneffizienz weiter zu stärken und Hemmnisse für Unternehmen beim Einsatz dieser Technologien abzubauen. (SH)

  • Weitere Infos finden Sie in der Pressemitteilung des Bundesumweltministerium.