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Geschärfter Blick dank Weiterbildung: Augenheilkunde in der Tiermedizin

- Erschienen am 03.07.2026
© Sabine Jahnz

Wenn Tiere an Augenerkrankungen leiden, ist spezialisiertes Fachwissen gefragt. Um die Fachexpertise in diesem medizinischen Feld aufzubauen, entschied sich die Tierarztpraxis Panketal für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiterin Sabine Jahnz im Fachgebiet Ophthalmologie. Möglich wurde dies mit Unterstützung der ESF+-Weiterbildungsrichtlinie. Im Interview mit BRANDaktuell spricht die Tierärztin über ihre Erfahrungen und darüber, wie die Praxis heute von ihrem erweiterten Fachwissen profitiert.

Frau Jahnz, was begeistert Sie besonders an Ihrem Beruf als Tierärztin?

Ich arbeite seit zehn Jahren als Tierärztin und habe mich aus meiner Liebe zu Tieren und um ihnen zu helfen, dazu entschieden. Gleichzeitig ist es auch die fachliche Herausforderung, die mich begeistert: Probleme zu analysieren und für die Tiere Lösungen zu finden, macht den Beruf für mich jeden Tag spannend und abwechslungsreich.

Sie haben eine Weiterbildung im Bereich der Ophthalmologie absolviert - erklären Sie uns doch bitte einmal kurz, worum es dabei geht.

Ophthalmologie ist die Augenheilkunde für Tiere. Sie umfasst die Diagnose und Behandlung aller Erkrankungen rund um das Auge, also beispielsweise der Hornhaut, der Netzhaut oder der umliegenden Strukturen. Mein Interesse dafür wurde bereits im Studium geweckt. Ich hatte damals die Möglichkeit, ein Praktikum bei einer Professorin zu absolvieren, die auf Augenheilkunde spezialisiert war. In der Tierarztpraxis Panketal, in der ich seit fünf Jahren als Tierärztin tätig bin, bestand ein direkter Qualifizierungsbedarf im Thema Ophthalmologie.

Wie können Sie das erworbene Wissen der Weiterbildung direkt in den Praxisalltag integrieren?

Die Weiterbildung hat ein sehr breites Spektrum abgedeckt: Von physiologischen Grundlagen bis hin zu speziellen Erkrankungen der Augen bei Kleintieren wie Hunden und Katzen. Im Alltag merke ich deutlich, dass ich bei der Diagnostik sowie bei Behandlungen und Operationen von Augenerkrankungen sehr von diesem Wissen profitiere und sicherer bin.

Welche Rolle spielte die ESF+-Förderung für diese Weiterbildung?

Die Initiative für die Weiterbildung ging von meiner Praxis aus, da ein entsprechender Bedarf in diesem Feld bestand. Aufgrund der hohen Kosten wurde die Weiterbildung zunächst zurückgestellt. Die Förderung durch die Weiterbildungsrichtlinie, die 50 Prozent der Kosten abdeckt, hat die Entscheidung erheblich erleichtert.

Wie wichtig sind kontinuierliche Weiterbildungen im medizinischen Feld wie der Tiermedizin? Was würden Sie anderen Fachkräften sagen, die eine ähnliche Weiterbildung in Betracht ziehen?

In einem sich ständig weiterentwickelnden medizinischen Feld wie der Tiermedizin ist es sehr wichtig, sich regelmäßig fortzubilden. Es gibt immer neue Erkenntnisse und man muss fachlich auf dem neuesten Stand bleiben. Je nach Bundesland gibt es unterschiedliche Möglichkeiten zur Spezialisierung - etwa Zusatzbezeichnungen wie den Fachtierarzttitel oder postgraduale Weiterbildungen wie in meinem Fall. Ich würde auf jeden Fall empfehlen, sich frühzeitig über Fördermöglichkeiten zu informieren und diese zu nutzen. Weiterbildungen sind eine große Chance, sich fachlich weiterzuentwickeln und Stillstand zu vermeiden.

Wir danken Ihnen für die Einblicke in Ihren Beruf sowie Ihre Weiterbildung und wünschen weiterhin viel Erfolg! (SH)

Richtlinie: Weiterbildungsrichtlinie 2022
Zuwendungsempfänger: Tierarztpraxis im Panketal Altmann & Lange GbR
Finanzierung: 6.990 Euro, davon Zuschuss durch ESF+: 3.495 Euro
Titel des geförderten Projekts: Postgraduale Weiterbildung im Bereich Ophthalmologie
Durchführungsort: Land Brandenburg
Durchführungszeitraum: 01.09.2024 bis 28.04.2026
Kontakt: Tierarztpraxis Panketal

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Gefördert aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Brandenburg.