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BRANDaktuell 2026

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Liebe Leserinnen und Leser,

auch während der Sommermonate werden in Brandenburg Weichen für die Zukunft gestellt. In der aktuellen Ausgabe erfahren Sie unter anderem, welche innovativen Gründungsideen beim BPW ausgezeichnet wurden und wer die Nominierten des Brandenburger Innovationspreises sowie des Gründungspreises Brandenburg sind. 

Merken Sie sich außerdem schon jetzt den 12. November vor: Bei der Veranstaltung 'Zukunft EU-Förderung 2028-2034' im Dorint Hotel Potsdam stehen die potenziellen Schwerpunkte der künftigen Förderungen im Land Brandenburg im Mittelpunkt. Die Veranstaltung wird Gelegenheit zum Austausch, Diskussion und zur Entwicklung von Perspektiven für die kommende EU-Förderperiode geben. Die Anmeldung zur Fachtagung wird nach der Sommerpause auf der Website der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) möglich sein.

Wir wünschen Ihnen wie immer viel Freude beim Lesen und weiterhin einen erholsamen Sommer.

Ihre BRANDaktuell-Redaktion

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ESF+-Förderung im Überblick

Die Förderung über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) unterstützt Projekte und Vorhaben in den Bereichen Beschäftigung, Bildung, soziale Inklusion und innovative Maßnahmen. Auf der Website der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) finden Sie eine Übersicht aller aktuellen ESF+-Förderprogramme im Land Brandenburg.

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Tablet mit dem BRANDaktuell-Logo, daneben steht ein Mischpult.
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Alle Teilnehmenden des der finalen Prämierung des BPW haben sich für ein Gemeinschaftsfoto aufgestellt. © Foto: BPW 2026 / Leo Seidel
Das Wettbewerbsjahr 2026 des Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW) fand am 8. Juli 2026 mit der dritten Prämierung in der Investitionsbank Berlin (IBB) seinen feierlichen Abschluss. Ausgezeichnet wurden Geschäftsideen, die mit technologischen, nachhaltigen und sozialen Innovationen überzeugen.
Junge Menschen sitzen vor einer technischen Einrichtung aus der viele Kabel hängen und werden von einem Ausbilder angeleitet. © AdobeStock: industrieblick
Das ESF+-Programm ‘Perspektive Job – Jugend in Ausbildung und Arbeit' setzt auf individuell zugeschnittene Angebote: von sozialpädagogischer Begleitung über Kompetenzcoachings bis hin zur Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche und die praktische Erprobung in Betrieben. Durch eine enge Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern werden passgenaue Lösungen entwickelt, die sowohl die Bedürfnisse der Teilnehmenden als auch die Anforderungen des regionalen Arbeitsmarktes berücksichtigen.
Eine junge Frau in Arbeitskleidung mit Gehörschutz und Schutzbrille wird von einem älteren Mann mit Helm und Schutzbrille an einem Bohrer angeleitet.
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Unter dem Motto 'Menschen in Arbeit – Fachkräfte in den Regionen' finden vom 14. bis 27. September 2026 bundesweit die INQA-Aktionswochen statt. Die Aktionswochen bieten eine Plattform, um gute Praxisbeispiele zu präsentieren und regionale Aktivitäten einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Die Anmeldung von Veranstaltungen ist noch bis zum 8. September 2026 möglich.
Die Bundesregierung will die Bundesagentur für Arbeit modernisieren und hat dazu einen Gesetzentwurf zur Digitalisierung und Weiterentwicklung der Arbeitsförderung beschlossen. Ziel ist es, den Austausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen sowie der Bundesagentur für Arbeit zu vereinfachen und Menschen schneller in Arbeit oder Weiterbildung zu vermitteln. 
Die Region Nordwestbrandenburg mit den Landkreisen Prignitz und Ostprignitz-Ruppin bietet als Brücke zwischen den Metropolen Berlin und Hamburg vielfältige Chancen für Menschen und Unternehmen. Welche Rolle die EU-Förderung bei der Entwicklung der Region spielt und welche Weichen bereits heute für die Förderperiode ab 2028 gestellt werden, war Thema des KBS-Regionalworkshops am 2. Juli in Neuruppin. 
Die Arbeitslosenquote in Brandenburg ist im Juni 2026 leicht auf 6,3 Prozent gesunken, womit sich der positive Trend des zweiten Quartals fortgesetzt hat. Die aktuellen Arbeitsmarktdaten verdeutlichen zudem, dass die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist.
Eine junge Frau hält einem Mädchen eine Lupe hin, durch die das Kind interessiert hindurch blickt.
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Die Europäische Kommission hat die Bewerbungsphase für den Access City Award 2027 gestartet. Mit dem Preis werden Städte ausgezeichnet, die Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen vorbildlich umsetzen und weiterentwickeln. Bis zum 4. September können sich Städte mit mehr als 50.000 Einwohnerinnen und Einwohnern aus den EU-Mitgliedstaaten dafür bewerben.
Arbeitsausbeutung und Zwangsarbeit bleiben häufig im Verborgenen. Umso wichtiger ist es, dass Mitarbeitende der ESF+-geförderten Welcome Center in ganz Brandenburg entsprechend sensibilisiert werden. Daher findet am 24. August zwischen 10 und 15 Uhr in der ILB eine Schulung statt, die dabei helfen soll, mögliche Anzeichen frühzeitig zu erkennen und angemessen zu reagieren.
Mit dem Europäischen Solidaritätskorps (ESK) unterstützt die Europäische Union junge Menschen dabei, sich aktiv für gesellschaftlichen Zusammenhalt und gemeinwohlorientierte Projekte einzusetzen. Aktuell können wieder Anträge für Solidaritätsprojekte mit einem Projektstart ab dem 1. Januar 2027 gestellt werden: Die Antragsfrist endet um 12 Uhr am 1. Oktober 2026.
Wie es gelingt internationales Pflegefachpersonal nicht nur zu gewinnen, sondern auch langfristig in den Arbeitsalltag zu integrieren, zeigt die neue Podcast-Reihe ‘Ankommen in der Pflege’ der Berliner Beratungsstelle für Fachkräfte mit ausländischem Pflegeabschluss. 
Ein KI-generiertes Bild zeigt eine große PV-Anlage auf einer Wiese, im Hintergrund ein Sonnenuntergang und Windräder.
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Mit der Kampagne ‘Deine Wahl ist regional’ wirbt das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MLEUV) wieder für den Kauf regional erzeugter Lebensmittel. Die Kampagne findet bereits zum dritten Mal statt und wird in diesem Jahr mit bis zu 300.000 Euro unterstützt.
Der Schutz vor Hitze gewinnt angesichts des Klimawandels auch in Betrieben zunehmend an Bedeutung. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat eine neue Handlungshilfe für betriebliche Hitzeschutzpläne veröffentlicht. Sie soll Unternehmen dabei unterstützen, Hitzeschutz in betriebliche Abläufe zu integrieren. 
Engagierte Bildungsinitiativen können sich noch bis zum 15. August 2026 für den ‘Nationalen Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)’ 2027 bewerben. Mit dem Preis werden Initiativen ausgezeichnet, die Bildung für nachhaltige Entwicklung erfolgreich in ihre Arbeit integrieren und damit zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen beitragen.
Eine Frau mit VR-Brille auf dem Kopf mit erhobenen Händen.
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Die Europäische Kommission hat einen neuen Aktionsplan vorgestellt, der die Cybersicherheit in Europa stärken und den sicheren Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) fördern soll. Ziel ist es, den wachsenden Risiken durch KI-Anwendungen entgegenzuwirken und gleichzeitig deren Potenziale zu nutzen.  
Der Wettbewerb 'Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft' zeichnet bereits seit 2002 junge Talente aus, die die Baubranche mit innovativen digitalen Lösungen voranbringen. Im Mittelpunkt stehen Projekte,die Prozesse am Bau effizienter, nachhaltiger und zukunftsfähiger gestalten. Die Anmeldefrist endet am 26. Oktober 2026.
Bei der Digitalisierung von Ausländerbehörden nimmt Brandenburg eine Vorreiterrolle ein: Das vom Land entwickelte Online-Programm ‘Aufenthalt Digital’ wird bundesweit bereits von 350 Ausländerbehörden genutzt und wurde nun um eine innovative KI-Lösung ergänzt.
Zwei junge Männer basteln an mechanischen Geräten, im Vordergrund schaut einer der beiden konzentriert auf den Laptop.
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In Brandenburg rücken derzeit zwei wichtige Wettbewerbe die Innovations- und Gründungskraft des Landes in den Fokus. Für den 'Brandenburger Innovationspreis' und den 'Gründungspreis Brandenburg' stehen die Nominierten fest.
Berlin und Brandenburg haben ihre gemeinsame Innovationsstrategie für die Hauptstadtregion bis zum Jahr 2035 beschlossen. Mit der neuen ‘InnoBB 2035’ wollen beide Länder die Innovationskraft der Region weiter ausbauen, Transformationsprozesse aktiv gestalten und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts stärken.
Zwei Menschen blicken auf ein Whiteboard, während eine Frau etwas daranschreibt.
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Der Schritt in die Selbstständigkeit bietet viele Chancen, wirft aber oft auch Fragen auf. Antworten darauf gibt eine kostenfreie Informationsveranstaltung des ESF+-geförderten Projekts 'Perspektive:Selbstständigkeit für (alleinerziehende) Frauen’, die am 1. September 2026 von 10 bis 12 Uhr online stattfindet.
Der 'Female Founders Contest' gilt als größter Pitch-Wettbewerb für Gründerinnen in Deutschland und bietet frauengeführten Start-ups die Möglichkeit, ihr Business einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen und im Idealfall Investorinnen und Investoren zu gewinnen. Am 10. September 2026 treffen nun die besten Gründerinnen aus ganz Deutschland im Waschhaus Potsdam zusammen.
Bereits zum fünften Mal findet bundesweit die Woche der Klimaanpassung statt. Mit zahlreichen Veranstaltungen, Workshops und Informationsangeboten zeigen Kommunen, Verbände, Unternehmen und Initiativen, wie Anpassung an die Folgen des Klimawandels vor Ort gelingen kann. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Hitzeschutz, Starkregenvorsorge, nachhaltige Stadtentwicklung sowie die Bildung für nachhaltige Entwicklung. 
Mehrere Menschen beugen sich über einen Tisch, auf dem verschiedene Dokumente liegen.
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Die Gründungstätigkeit in Deutschland hat im vergangenen Jahr deutlich zugenommen. Dies geht aus dem 'KfW-Gründungsmonitor 2026' hervor. Demnach wagten rund 690.000 Menschen den Schritt in die Selbstständigkeit. Gleichzeitig gewinnen digitale Geschäftsmodelle weiter an Bedeutung und überdurchschnittlich häufig gründen zudem Menschen mit Migrationsgeschichte.
Deutschland zählt in Europa zu den Vorreitern bei Zukunftstechnologien wie der Halbleiterindustrie und der Quantentechnologie. Das zeigt der aktuelle Bericht der Europäischen Kommission zum Stand der Digitalen Dekade.
Wie sauber Deutschlands Badeseen, Flüsse und Küstengewässer sind, zeigt der aktuelle Badegewässerbericht der Europäischen Umweltagentur und der Europäischen Kommission. 90,9 Prozent der deutschen Badestellen wurden dabei mit der Bestnote ‘ausgezeichnet’ bewertet, womit Deutschland im europäischen Vergleich auf Rang sieben landet. EU-weit erfüllen sogar 96 Prozent aller überwachten Badegewässer die Mindestanforderungen an die Wasserqualität.
EU-Logo

Die Europäische Union fördert zusammen mit dem Land Brandenburg über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) Projekte, Unternehmen und die Menschen im Land Brandenburg.

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