der Sommer steht vor der Tür – und mit ihm eine Reihe spannender Impulse rund um Bildung, Arbeit und Förderung in Brandenburg. Ein besonderes Highlight: die Fachtagung 'Good Practice: Praxisnahe Berufsorientierung in Brandenburg' am 29. Juni 2026. Einen ganzen Tag lang wird dort verdeutlicht, wie das ESF+-Programm 'Praxisnahe Berufsorientierung' (PraxisBO) Jugendliche erfolgreich beim Übergang von der Schule in den Beruf begleitet.
Neben weiteren spannenden Veranstaltungstipps haben wir in der Juni-Ausgabe von BRANDaktuell auch noch eine Reihe an Förder- und Praxistipps sowie interessante Projekte und Entwicklungen aus Brandenburg, die zeigen, wie vielfältig der ESF+ wirkt.
Viel Freude beim Lesen! Ihre BRANDaktuell-Redaktion
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ESF+-Förderung im Überblick
Die Förderung über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) unterstützt Projekte und Vorhaben in den Bereichen Beschäftigung, Bildung, soziale Inklusion und innovative Maßnahmen. Auf der Website der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) finden Sie eine Übersicht aller aktuellen ESF+-Förderprogramme im Land Brandenburg.
Wie können Langzeitarbeitslose nachhaltig in Arbeit integriert werden? Die Bildungseinrichtung Buckow e. V. hat dazu gemeinsam mit Partnern ein neues Unterstützungsformat in Form eines dreistufigen Konzepts entwickelt. Der Ansatz verbindet Orientierung, Qualifizierung und Onboarding eng miteinander und zeigt bereits erste Erfolge in der Praxis.
Am 8. Mai wurde auf dem Alten Markt in Potsdam bereits zum siebten Mal das Potsdamer Europafest gefeiert. Mit dem Ziel Europa vor Ort sichtbar und erlebbar zu machen, lockte die Veranstaltung zahlreiche Besucherinnen und Besucher mit einem vielfältigen Bühnen- und Mitmachprogramm in die Potsdamer Innenstadt. Das Europafest wird seit 2018 vom Europa-Zentrum Potsdam der BBAG e. V. organisiert und macht die Vielfalt Europas in Brandenburg sichtbar.
Mit dem neuen 'Wegweiser Praxislernen' steht Schulen und Betrieben in Brandenburg eine umfassend überarbeitete Orientierungshilfe für die Umsetzung des Unterrichtsformats zur Verfügung, die Erfahrungen aus mehr als zehn Jahren Praxislernen bündelt.
Junge Unternehmen und Start-ups können sich für den KfW Award Gründen 2026 bewerben. Mit dem Wettbewerb zeichnet die KfW innovative und kreative Geschäftsideen sowie verantwortungsvolle Unternehmensführung aus.
Geschlechtergerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt bleibt trotz zahlreicher Fortschritte eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung. Der Sammelband 'Geschlechtergerecht gestalten – Möglichkeiten und Grenzen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik' bietet einen aktuellen Überblick über die geschlechtsbezogene Arbeitsmarkt- und Sozialpolitikforschung.
Mit dem Projekt ‘Verbraucherschutz in Kommunen leben’ startet in Brandenburg ein neues Modellvorhaben zur Stärkung wohnortnaher Beratungs- und Unterstützungsangebote. Gemeinsam mit den Pilotkommunen Eberswalde, Uckermark und Dahme-Spreewald testet die Verbraucherzentrale Brandenburg neue Wege, um Bürgerinnen und Bürger besser zu informieren und zu unterstützen.
Mit ‘mitwirken.gov.de’ wurde eine neue digitale Plattform für Kinder- und Jugendbeteiligung gestartet. Ziel ist es, Beteiligungsangebote erstmals zentral zu bündeln und für junge Menschen leichter zugänglich zu machen.
Das Umweltbundesamt hat sogenannte ‘Basisstrategien für einen nachhaltigen Konsum und ein klimaneutrales Leben’ veröffentlicht. Im Fokus stehen Tipps im Alltag für die besonders wirksamen Bereiche wie Ernährung, Mobilität, Wohnen und Konsum.
Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) unterstützt gemeinsam mit dem Umweltbundesamt (UBA) und dem Bundesamt für Naturschutz Projekte von Umwelt- und Naturschutzverbänden. Förderanträge für Projekte mit Start im Jahr 2027 können noch bis zum 31. Juli 2026 eingereicht werden.
Wie Klimaschutz direkt vor der eigenen Haustür gelingt, verdeutlicht der bundesweite Ideenwettbewerb ‘Klimaschutz nebenan’. Auch in diesem Jahr sucht die ‘nebenan.de Stiftung’ wieder nach kreativen Projektideen für mehr Klimaschutz im direkten Lebensumfeld.
Unter dem Motto 'JUGEND.macht.KULTUR 2026' setzt Wolfram Weimer, der Staatsminister für Kultur und Medien, dieses Jahr einen besonderen Schwerpunkt auf Jugendprojekte zur kulturellen Teilhabe und stellt dafür zusätzlich eine Million Euro bereit.
Die Europäische Kommission hat das Bewerbungsverfahren für das Europäische Kulturerbe-Siegel 2027 gestartet. Kulturerbestätten in den EU-Mitgliedstaaten können sich auf nationaler Ebene für die Auszeichnung bewerben. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht allein kulturelle oder architektonische Aspekte, sondern insbesondere europäische Werte sowie die Vermittlung europäischer Geschichte.
Zukunftstechnologien zum Anfassen: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) lädt wieder zum Innovationstag Mittelstand ein. Unter dem Motto ‘Innovativ. Stark. Mittelstand.’ präsentieren kleine und mittlere Unternehmen innovative Projekte und neue Technologien aus geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekten.
Umfangreiches Wissen im Vergaberecht ist für Zuwendungsempfangende von entscheidender Bedeutung. Am 18. Juni 2026 erhalten Sie ab 10:00 Uhr Informationen zum Thema 'Wertungsmethoden und Wertungsmöglichkeiten'. Eine Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich.
Wie lassen sich das Fachkräfteeinwanderungsgesetz FEG und insbesondere das beschleunigte Verfahren nutzen, um den Fachkräftebedarf in der Pflege bestmöglich zu decken? Antworten darauf werden am 30. Juni in einem Online-Seminar gegeben.
Wie kann die Entwicklung der Region künftig durch EU-Förderung unterstützt werden? Welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich mit Blick auf die neue Förderperiode ab 2028? Diesen und weiteren Fragen widmet sich der Regionalworkshop Nordwestbrandenburg (Prignitz und Ostprignitz-Ruppin) der KBS am 2. Juli 2026 in Neuruppin.
Warum kommen EU-Bürgerinnen und -Bürger nach Deutschland und warum verlassen sie das Land wieder? Diesen Fragen hat sich die Studie 'Rechtlich gleichgestellt – praktisch benachteiligt? EU-Zugewanderte in Deutschland' gewidmet, die von der EU-Gleichbehandlungsstelle in Auftrag gegeben wurde.
Bundesweit wurden im vergangenen Jahr 3.622 neue Start-ups gegründet, fast ein Viertel mehr als im Vorjahresvergleich. Das zeigt der aktuelle 'startupdetector report 2025/26'.
Die Studie ‘Digital Gender Gap – Schwerpunkt 2026: Künstliche Intelligenz’ zeigt einen deutlichen Unterschied bei der Nutzung von KI-Anwendungen zwischen Frauen und Männern. Demnach liegt der sogenannte ‘Gender AI Gap’ bei 16 Prozentpunkten.
Die Europäische Union fördert zusammen mit dem Land Brandenburg über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) Projekte, Unternehmen und die Menschen im Land Brandenburg.
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