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Integrationsbeauftragte bei Willkommensinitiative in Brück

Die Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg, Dr. Doris Lemmer-meier, ist morgen (21. April) bei der Willkommensinitiative „Brück hilft“ im Landkreis Potsdam-Mittelmark zu Gast. Gemeinsam mit Mitgliedern der Initiative besucht sie drei Übergangswohnheime in Brück und spricht mit Beschäftigten sowie Bewohnerinnen und Bewohnern. Am Nachmittag laden Mitglieder von „Brück hilft“ in die „Alte Mühle“ Gömnigk und in das AWO-Mehrgenerationenhaus „Alte Korbmacherei“ ein. Hier besucht die Integrati-onsbeauftragte einen Deutschkurs und kommt mit Geflüchteten ins Ge-spräch. Lemmermeier: „Ich bin immer wieder beeindruckt, was von den Willkommensinitiativen geleistet wird und wie bunt und vielfältig das eh-renamtliche Engagement ist. Mir ist es wichtig, mit den Helferinnen und Helfern ins Gespräch zu kommen, gerade auch wenn es um Fragen und Probleme geht.“

 

Schon als die ersten Geflüchteten im Jahr 2014 in Brück angekommen sind, ha-ben sich Menschen zusammengefunden, um die neuen Mitbewohnerinnen und Mitbewohner freundlich zu empfangen und sie zu unterstützen. Daraus entstand die Initiative „Brück hilft“, in der sich viele Ehrenamtliche neben Beruf, Ausbil-dung, Studium und Familie für geflüchtete Menschen im Ort engagieren. Mittler-weile gibt es sechs Arbeitsgruppen, die zahlreiche Angebote organisieren, z. B. Deutschunterricht, Freizeitbeschäftigungen und Patenschaften.

 

Lemmermeier: „Viele Willkommensinitiativen im Land leisten wie hier in Brück eine wertvolle Hilfe, um geflüchteten Menschen das Ankommen zu erleichtern und sie in ihrem Alltag zu begleiten. Ich freue mich, dass wir dieses Engagement auch finanziell unterstützen können. Mir liegt am Herzen, dass möglichst viele Ehrenamtliche von dieser finanziellen Hilfe profitieren. Meine Bitte: Stellen Sie Anträge und nutzen Sie diese Möglichkeit. “

 

Die Landesregierung unterstützt das ehrenamtliche Engagement der Willkom-mensinitiativen mit einem Förderprogramm, das bei der Integrationsbeauftragten angesiedelt ist. Gefördert werden Projekte und Einzelmaßnahmen freier gemein-nütziger Träger, kommunaler Träger und juristischer Personen des privaten Rechts, um ehrenamtliche, lokal wirksame Willkommensinitiativen zu unterstüt-zen. Pro Initiative können bis zu 1.500 € im Jahr beantragt werden.

 

Im vergangenen Jahr wurden 130 Anträge mit einem Gesamtvolumen von rund 115.000 Euro bewilligt. In diesem Jahr stehen Fördermittel in Höhe von insge-samt 160.000 Euro zur Verfügung. Seit Januar konnte die Zustimmung für 40 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 34.000 Euro erteilt werden.

 

Das Antragsformular und Hinweise zur Antragstellung sind im Internet auf der Seite www.integrationsbeauftragte.brandenburg.de unter „Förderprogramme“ eingestellt.

 


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