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TriAngel – häusliche Pflege genossenschaftlich organisieren

TriAngel Häusliche Pflege genossenschaftlich organisieren © Foto: tamen. Entwicklungsbüro Arbeit und Umwelt GmbHIn einer französisch-deutsch-polnischen Partnerschaft wird das in der Dordogne (Frankreich) praktizierte Modell der Pflegegenossenschaft analysiert, qualitativ bewertet und es werden  realistische, tragfähige Umsetzungslösungen erarbeitet, begleitet durch ein Brandenburger  Expertengremium mit Vertretern und Vertreterinnen aller Beteiligten.

 

 

 

 

 

Zielsetzung:

Im Projekt „TriAngel – häusliche Pflege genossenschaftlich organisieren“  wird der Austausch zu französischen Ansätzen von Pflegegenossenschaften zur Ergänzung des  niedrig schwelligen Pflege-Angebots insbesondere in ländlichen Räumen im deutsch-polnischen Grenzgebiet wie der Uckermark analysiert.  Im Bereich der haushaltsnahen Dienstleistungen und der Unterstützung Pflegebedürftiger existieren viele ungesicherte, prekäre Beschäftigungs-verhältnisse, bis hin zur Schwarzarbeit. Gleichzeitig ist der Anteil der Menschen in häuslicher  Pflege in der Uckermark überdurchschnittlich hoch – 84,6 % der Personen mit Pflegestufe werden in der Uckermark in der Familie gepflegt (bundesweit sind es im Durchschnitt 70,1 %), davon 62,9 % ohne die Unterstützung ambulanter Pflegedienste), was auf eine hohe Anzahl pflegender Familienangehöriger schließen lässt.
Das in der Dordogne praktizierte Modell der Pflegegenossenschaft organisiert einerseits die zu Pflegenden bzw. deren Familienangehörige, d.h. es wird der zersplitterte Bedarf gebündelt, andererseits werden reguläre, abgesicherte Beschäftigungsverhältnisse für die Pflege- und Haushaltshilfen zur Verfügung gestellt, deren Einsätze ebenfalls gebündelt werden können. In Zusammenarbeit mit den französischen Partnern wird nach der Analyse und Bewertung des Ausgangsmodells eine realistische, tragfähige Umsetzungslösung für Brandenburg erarbeitet.


Arbeitspolitische Effekte:

Die Probleme der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf führen bei betroffenen  Erwerbstätigen einerseits zu hohen zeitlichen und nervlichen Belastungen, andererseits auch oft zu finanziellen Einbußen, was sich negativ auf die zukünftige Rente auswirkt. Gleichzeitig ist zu verzeichnen, dass die ambulanten Dienste durch die großen Entfernungen und das zersplitterte Arbeitsaufkommen in ländlichen Regionen an der Grenze ihrer Möglichkeiten arbeiten. Die Adaption der Erfahrungen aus Frankreich soll helfen, Strukturen zu entwickeln, um Pflege- und Betreuungsarbeit effektiver zu organisieren sowie Arbeitsverhältnisse in diesem Bereich und die Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Pflege im ländlichen Raum zu verbessern.


Richtlinie/ Programm: Transnationale Richtlinie, hier: transnationale Kooperationen

Zuwendungsempfänger: tamen. Entwicklungsbüro Arbeit und Umwelt GmbH

Durchführungsort: 17291 Prenzlau

Laufzeit: 01.09.2012 - 30.06.2014

Kontakt: E-Mail: swoelfing@tamen.de, Internet: www.tamen.de

Ansprechpartner: Sigrid Wölfing



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