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Die Lissabonstrategie – Antwort auf die Herausforderungen

» Wirtschaftsreformen zur Ausschöpfung des Binnenmarktpotenzials » Informationsgesellschaft für Alle » Investitionen in Bildung und Forschung» Zukunftssichere Sozialsysteme

Netzwerkkabel vor Netzwerksteckdose Die Staats- und Regierungschefs haben im Frühjahr 2000 in Lissabon das strategische Ziel formuliert, innerhalb der nächsten zehn Jahre "die Union zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum in der Welt zu machen – einem Wirtschaftsraum, der fähig ist, ein dauerhaftes Wirtschaftswachstum mit mehr und besseren Arbeitsplätzen und einem größeren sozialen Zusammenhalt zu erzielen." Zur Umsetzung sind klare Vorgaben und Zeitpläne vereinbart worden. Im März jeden Jahres wird in der laufenden Dekade bis 2010 (Zwischen-)Bilanz gezogen und im „Fortschrittsbericht“ veröffentlicht. In der Folge werden die Maßnahmen zur Zielerreichung angepasst.

 

Die Kernelemente der Lissabon-Strategie sind:

» Wirtschaftsreformen zur Ausschöpfung des Binnenmarktpotenzials 

Der Binnenmarkt ist das starke Standbein für die Unternehmen in Europa. Im raschen Wandel von Rahmenbedingungen und Märkten ist die Gestaltung des Binnenmarktes eine Daueraufgabe. An erster Stelle geht es um freien und fairen Wettbewerb und Marktöffnung in ehemaligen Monopolbereichen. Verbraucher und Unternehmen sollen auch bei der Versorgung mit Gas, Strom und Postdiensten in den Genuss eines besseren Angebots bei sinkenden Preisen kommen, wie es im Telekommunikationsbereich bereits geschehen ist. Daneben steht die Integration der Finanzmärkte im Vordergrund: gemeinschaftsweite Regelungen für Aktien und andere Wertpapiere erleichtern die Unternehmensfinanzierung in Europa und die Anlage von Vermögenswerten gleichermaßen.

 

» Informationsgesellschaft für Alle 

Ob für Information, Kommunikation oder elektronischen Geschäftsverkehr, im Internetzeitalter müssen alle die Möglichkeit haben, ans Netz zu gehen. Mit dem Plan eEurope werden die Voraussetzungen für den Zugang zu einer kostengünstigen Kommunikationsinfrastruktur mit internationalem Standard geschaffen.

 

» Investitionen in Bildung und Forschung

Die wissensbasierte Gesellschaft fordert mehr denn je hochwertige Ausbildung, Lebenslanges Lernen sowie Spitzenleistungen in Forschung und Entwicklung. Qualifikation ist der Schlüssel für Wachstum und Wohlstand in der Zukunft. Die Modernisierung der Bildungs- und Ausbildungssysteme sowie der Forschungslandschaft in Europa hat deshalb Priorität auf dem Weg in die Wissensgesellschaft.

 

» Zukunftssichere Sozialsysteme

Der Abbau der Arbeitslosigkeit ist das beste Mittel zur Stärkung der Sozialsysteme. Die Alterung der Gesellschaft zwingt darüber hinaus aber auch zu einer grundlegenden Modernisierung der Arbeitsmärkte. Alle Mitgliedstaaten stehen hier vor ähnlichen Problemen. Ein koordiniertes Vorgehen ist der richtige Ansatz, um Erfahrungen und erfolgreiche Modelle aus anderen Mitgliedstaaten zu nutzen.


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Datum der letzen Änderung: 12.03.2007

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