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Zielsetzungen der Europäischen Union

Vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklung der Wissensgesellschaft und der Sicherung von Zukunftschancen für die globale Ökonomie Europas wird der Investition in Bildung in der EU eine zentrale Priorität eingeräumt. Auch wenn die Bildungskompetenzen weiterhin bei den Mitgliedstaaten liegen, geht es um die Schaffung eines Europäischen Lernraumes, um durch abgestimmte Strategien und Konzepte das Bildungsniveau zu erhöhen und den Zugang zu Bildung zu verbessern. Weitere Schwerpunkte sind in diesem Zusammenhang die Qualitätsverbesserung sowie die Öffnung und Verbindung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung.

 

Im Rahmen der Neuausrichtung der Lissabon-Strategie für Wachstum und Beschäftigung hat der Rat der Europäischen Union als Bestandteil der europäischen Beschäftigungsstrategie die Integrierten Leitlinien (2005–2008) verabschiedet. Es wird auf die Notwendigkeit verwiesen, wirksame Strategien für das lebenslange Lernen zu schaffen, einschließlich geeigneter Anreizsysteme, um eine stärkere Beteiligung an Fortbildung und Ausbildung, insbesondere für Geringqualifizierte und ältere Arbeitskräfte, zu erreichen. Weiterhin gehe es mit Blick auf die Jugend darum, frühzeitig eine Kultur des lebenslangen Lernens zu verankern und die jungen Menschen mit entsprechenden Schlüsselkompetenzen auszustatten.

 

Das Europäische Parlament hat im September 2006 einen Referenzrahmen für folgende acht Schlüsselkompetenzen für Lebenslanges Lernen beschlossen:


1. Muttersprachliche Kompetenz,
2. Fremdsprachliche Kompetenz,
3. Mathematische Kompetenz und grundlegende naturwissenschaftlich-technische Kompetenz,
4. Computerkompetenz,
5. Lernkompetenz,
6. Soziale Kompetenz und Bürgerkompetenz,
7. Eigeninitiative Unternehmerische Kompetenz,
8. Kulturbewußtsein und Kulturelle Kompetenz.


Auf der Programmebene der EU wurde für den Zeitraum 2007–2013 das "Aktionsprogramm im Bereich des Lebenslangen Lernens" als neues Instrument zur Förderung der allgemeinen und beruflichen Bildung verabschiedet. Ein spezieller Bestandteil dieses Programmpaketes ist ein Querschnittsprogramm, das spezifische Aspekte des lebenslangen Lernens unterstützen soll.

 

Europäischer Qualifikationsrahmen

Am 23. April 2008 wurde der „Europäische Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen“ (EQR) durch das Europäische Parlament und den Rat angenommen. Der EQR soll als Übesetzunghilfe für Einrichtungen, Arbeitgeber/-innen und Bürger/-innen in den den Mitgliedstaaten dienen, mit dessen Hilfe Qualifikationen der verschiedenen Aus- und Weiterbildungssysteme innerhalb der EU vergleichbarer und verständlicher gemacht werden und damit einen Beitrag zur Mobilität in Europa leisten.

Darüber hinaus werden die Mitgliedstaaten aufgefordert, ihre nationalen Qualifikationssysteme bis 2010 an den EQR zu koppeln. Bis 2012 sollen alle national vergebenen Abschlüsse einen EQR-Verweis enthalten.  

 

EUROPASS

Als weiteres zentrales Instrument wurde Ende 2004 durch eine Entscheidung des Europäischen Parlamentes und des Rates der „EUROPASS“ eingeführt. Der Pass versteht sich als ein offenes Rahmenkonzept, das unter dem Gesichtspunkt des Lebenslangen Lernens Qualifikationen und Kompetenzen erfasst und auch die Validierung und Anerkennung von nichtformalem und informellem Lernen unterstützen soll. In Deutschland ist seit 2007 die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) als Nationales Europass Center (NEC) die dafür zuständige Stelle.


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EQR-

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Datum der letzen Änderung: 20.06.2008

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