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Zielsetzungen des Landes Brandenburg

In Vorbereitung auf die neue EU-Förderperiode und die Entwicklung einer neuen Brandenburger Förderprogrammatik betont das Arbeitsministerium in dem Strategiepapier „Eckpunkte der ESF-Strategie, Strukturfonds-Förderperiode 2007-2013“ die Notwendigkeit, den Übergang in das Arbeitsleben mit gezielten Bildungsprozessen schon frühzeitig zu fördern:

 

„Der Förderung eines stärker bedarfsgerechten Berufswahlverhaltens kommt dabei ebenso wie der Förderung des Übergangs von der Schule in den Beruf eine besondere Bedeutung zu.“

 

Die ESF-Förderung im Land ist am „Europäischen Pakt für die Jugend“ ausgerichtet.

Das Operationelle Programm des Landes Brandenburg für den ESF 2007-2013 legt zur Verbesserung des Übergangssystems von Schule zu Ausbildung und Beruf im Rahmen der Prioritätsachse B (Verbesserung des Humankapitals) unter dem Strategischen Ziel „Verbesserung der (kontinuierlichen) Bildungsbeteiligung“ zwei sog. „Spezifische Ziele“ fest:

  • Erstes spezifisches Ziel der Brandenburger Arbeitspolitik ist die „Sicherung der Erstausbildung und Schließung der Ausbildungslücke“ – Das Land Brandenburg unterstützt Unternehmen bei der Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze und fördert bewährte, aber auch innovative Modelle, die dazu beitragen, die Lücke zwischen Nachfrage und Angebot an Ausbildungsplätzen zu schließen und damit den Übergang von der Schule in den Beruf zu sichern.
  • Zweites spezifisches Ziel ist die Verbesserung der Ausbildungs- und Berufsfähigkeit junger Menschen unter Berücksichtigung des Abbaus eingeschränkter geschlechtsspezifischer Präferenzen bei der Berufswahl und –orientierung. Mit Hilfe einer gezielten Berufsorientierung und Berufsvorbereitung sollen gezielt die Quoten der Schul- und Ausbildungsabbrecher gesenkt werden. Die Berufsorientierung setzt schon in der Oberschule ein und geht einher mit der gezielten Integration von wirtschaftsnahen Praxiserfahrungen in die schulische Laufbahn. Dies soll dazu beitragen, Berufswahlentscheidungen Jugendlicher besser vorzubereiten, für neue Beschäftigungsfelder – beispielsweise im „grünen Bereich“ – zu werben und geschlechtsspezifisch geprägtes Berufswahlverhalten zu durchbrechen.

 

Darüber hinaus sollen jungen Menschen nach einer erfolgreichen Ausbildung Perspektiven aufgezeigt werden können – beispielsweise durch einen Teilzeiteinstieg mit Übernahmeperspektive, durch Nachwuchskräftepools oder aber spezifische Formen der Gründungsförderung. Angesichts der demografischen Entwicklungstendenzen stellen gerade junge Nachwuchskräfte eine wichtige Zukunft sichernde Ressource dar.

 


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Datum der letzen Änderung: 07.12.2007

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