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Fachkräfte von morgen – der inklusive Arbeitsmarkt

Transnat Integration Behinderter © Foto: Berufsbildungsverein (BBV) Eberswalde e.V. Zielsetzung:

Die Arbeitsmarktsituation im Land Brandenburg ist widersprüchlich, einerseits herrscht ein Fachkräftemangel, andererseits gibt es eine relativ hohe Arbeitslosigkeit. Führt dieses Spannungsfeld zu besseren Chancen für den beruflichen Einstieg von Menschen mit Behinderung? Diese Fragestellung war der Ausgangspunkt zur Formulierung folgender arbeitsmarktpolitischer Ziele:
• Wie kann man die Potenziale behinderter Menschen für den Arbeitsmarkt erschließen und ihre Chancen verbessern?
• Wie müssen Arbeitgeber auf den inklusiven Arbeitsmarkt vorbereitet werden?
• Welche Best-Practice-Beispiele und Inputs aus EU-Ländern lassen sich im Land Brandenburg umsetzen?

Transnationale Partner waren:
• Arbeitsamt des Distrikts Lublin (Polen) mit der Sozialen Genossenschaft Emaus, einer Organisation für die Integration von Menschen, die von sozialer Ausgrenzung bedroht sind. Emaus betreibt Produktion und Dienstleistungen im Bereich des traditionellen Handwerks und ist damit wirtschaftlich unabhängig;
• Jugend am Werk - Begleitung von Menschen mit Behinderung GmbH, Wien (Österreich) mit seinem Projekt ‚Absprung‘, das einen begleiteten Übergang von Menschen aus Werkstätten für Behinderte in den 1. Arbeitsmarkt erprobt;
• VAMLAS Stiftung zur Förderung von behinderten Kindern und Jugendlichen, Helsinki (Finnland) mit Luboroy, einem Sozialunternehmen, das Trainingsbeschäftigungen und Arbeitnehmerüberlassungen organisiert;
• Sozialgenossenschaft Independent L. – Onlus, Meran (Italien), die als selbstständige Sozial- und Wirtschaftsorganisation kommunale Versorgungsaufgaben und Projekte realisiert.


Arbeitspolitische Effekte:

Die Auswertung der transnationalen Inputs mündete in Handlungsempfehlungen für die Akteure des Arbeitsmarktes im Land Brandenburg. Im Berufsbildungsverein Eberswalde wurden eigene pädagogische Konzepte weiterentwickelt, die Integrationsstrategie für behinderte Maßnahmeteilnehmer verbessert und neue Ansätze in der Kooperation mit Betrieben umgesetzt. Außerdem wird der Berufsbildungsverein ab Juli 2014 einen familienunterstützenden Dienst für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige für den Raum Barnim eröffnen.


Richtlinie/ Programm: Transnationale Richtlinie, hier: transnationale Kooperationen

Zuwendungsempfänger: Berufsbildungsverein (BBV) Eberswalde e.V.

Durchführungsort: Eberswalde

Laufzeit: 15.03.2013 bis 15.07.2014

Kontakt: E-Mail: info@bbv-eberswalde.de, Internet: www.bbv-eberswalde.de

Ansprechpartnerin: Gabriele Meißner



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