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InnopunktDurchlässigkeit © Foto: Fachhochschule Brandenburg

Das Projekt der Fachhochschule Brandenburg war eines von sechs Vorhaben, die im Rahmen der Innopunkt-Initiative „Mehr Durchlässigkeit in der Berufsbildung – Brandenburg in Europa“ des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie durchgeführt wurden. Gefördert wurden die Projekte aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg. Hauptziel der Initiative war es, die Durchlässigkeit in und zwischen der Berufs- und Hochschulbildung zu verbessern und die hierbei gemachten Erfahrungen überregional zu verbreiten.


Zielstellung:


Das Projekt verfolgte den Ansatz, die Übergänge zwischen den Bildungssystemen Studium und Ausbildung in beide Richtungen transparenter und effizienter zu gestalten.

Dabei wurde erstens eine stärkere Nutzung der Möglichkeit zum „Studieren ohne Abitur“ angestrebt. Seit 2008 verfügen Meister bzw. Meisterinnen und andere Fachkräfte mit Berufserfahrung über die Möglichkeit, bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen ein fachgebundenes Studium aufzunehmen, auch wenn ihnen die formelle Hochschulzugangsberechtigung fehlt. Durch den Ausbau von Beratungsleistungen, die Verbesserung der Kommunikation nach außen und weitere Maßnahmen zielte das Projekt darauf ab, mehr Interessierte für dieses Angebot zu gewinnen.

Ein weiteres Ziel bestand in der Entwicklung pauschaler Verfahren zur Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf die Module verschiedener Studiengänge. Die dadurch geschaffene Möglichkeit der Verkürzung von Studienzeiten sollte dazu beitragen, die Attraktivität eines Studiums für gut ausgebildete Berufstätige zu erhöhen.

Gemäß dem Ansatz, Durchlässigkeit in beide Richtungen gestalten zu wollen, zielte das Projekt drittens auf die Frühidentifikation kritischer Studiensituationen und eine verbesserte Beratung tatsächlicher und potenzieller Studienabbrecherinnen und –abbrecher, um Exmatrikulationen möglichst zu vermeiden. Im Falle eines tatsächlichen Abbruchs sollte die Beratung alternative Karrierewege aufzeigen und in Zusammenarbeit mit der IHK Potsdam und anderen Kooperationspartnern prüfen, inwieweit im Studium erbrachte Leistungen angerechnet und möglicherweise zu einer Verkürzung einer beruflichen Ausbildungs- oder Weiterbildungsmaßnahme führen können.


Arbeitspolitische Effekte:


Das Ziel, die Anzahl der Studierenden ohne Abitur an der Fachhochschule Brandenburg zu erhöhen, wurde erreicht. Auch wurden im Rahmen des Projekts Verfahren zur pauschalen Anrechnung von Kompetenzen, die in ausgewählten Ausbildungsberufen aus den Bereichen Wirtschaft und Technik erworben wurden, auf die Module verschiedener Studiengänge entwickelt und in die hochschulinternen Verfahren integriert. Drittens konnte im Projektzeitraum erfolgreich zu rund 100 tatsächlichen oder potenziellen Studienabbrecherinnen und –abbrechern Kontakt aufgenommen werden, die nach der Beratung entweder weiter studiert haben, eine berufliche Ausbildung aufgenommen haben oder eine andere Perspektive für ihr Leben verwirklichen konnten.

 


Richtlinie/ Programm: Innopunkt-Initiative „Mehr Durchlässigkeit in der Berufsbildung – Brandenburg in Europa“

Zuwendungsempfänger: Fachhochschule Brandenburg, Magdeburger Str. 19b, 14770 Brandenburg

Durchführungsort: Brandenburg a. d. Havel

Laufzeit: 07.09.2009 – 30.09.2012

Internet: www.weiterkommen-in-brandenburg.de

Kontakt: Magdeburger Str. 19b, 14770 Brandenburg. Tel.: 0 3381 - 327 364, E-Mail: ursula.schwill@fh-brandenburg.de

Ansprechpartnerin: Ursula Schwill (Fachhochschule Brandenburg)

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