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5 Fragen – 5 Antworten: Weiterbildungsprogramm für Führungskräfte

In der Artikelserie „5 Fragen – 5 Antworten“ kommen Projektträger zu Wort, die den Europäischen Sozialfonds (ESF) nutzen. Dieses Mal wurde Eckhard Wilberg, Geschäftsführer der Unitechnik Automatisierungs GmbH, Eisenhüttenstadt befragt.

 





Herr Wilberg, in Ihrem Unternehmen wird die Aus- und Weiterbildung Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Mitteln des ESF gefördert. Woher wussten Sie von den Fördermitteln und wie sie beantragt werden?

Wir arbeiten schon sehr lange erfolgreich mit der LASA Brandenburg GmbH zusammen. Im Rahmen regelmäßiger Gespräche wurden wir auf das „Programm zur Förderung der Kompetenzentwicklung durch Qualifizierung in kleinen und mittleren Unternehmen im Land Brandenburg“ aufmerksam.

 

Wofür setzen Sie die Mittel genau ein?

Unitechnik legt großen Wert auf die Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Weiterhin wird sehr früh und gezielt innerhalb des Unternehmens nach potenziellen Führungskräften gesucht. Angesichts der gegenwärtigen und künftigen demografischen Entwicklung ist dies ein ganz wichtiger Punkt für die Überlebensfähigkeit von Unitechnik. Eine Maßnahme in diesem Zusammenhang ist das Coaching dieser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch erfahrene Trainer. Die Angestellten lernen unter anderem sich selbst mit Stärken und Schwächen besser kennen. Sie trainieren, mit Konflikten umzugehen und diese im Sinne des Unternehmens zu lösen.

Ziel war und ist es, die eigene Persönlichkeit im Führungsprozess optimal einzubringen, sowie Fähigkeiten für den Aufbau und die Leitung erfolgreicher Teams zu erwerben. Ein angenehmer Nebeneffekt ist natürlich, dass die betreffenden Fachkräfte schon sehr zeitig ihre Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens aufgezeigt bekommen und damit ein erhöhter Bindungseffekt an das Unternehmen einhergeht.


Die Maßnahme ist also eine echte Investition in die Zukunft.

Nehmen wir an, Sie hätten die ESF-Fördermittel nicht in Anspruch genommen. Was würde in Brandenburg heute fehlen?

Unter Umständen würden hochqualifizierte Fachkräfte aus Brandenburg abwandern, weil sie hier keine Entwicklungsmöglichkeiten für sich sehen. Menschen aus der Region in der Region zu halten, würde somit schwieriger werden.

 

Stichwort Öffentlichkeitsarbeit: Welche Erfahrungen haben Sie bisher gemacht? Was hat sich bewährt? Was können Sie anderen raten?

Wir haben schon sehr zeitig vor Maßnahmebeginn die entsprechenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgewählt und über die Förderung seitens des Europäischen Sozialfonds informiert. Ich denke, es ist sehr wichtig, diesen Beitrag der EU zur Entwicklung unserer nicht gerade strukturstarken Region zu kommunizieren. Damit wollen wir auch anderen Unternehmen deutlich machen, entsprechende Wege zu gehen und die gebotenen Möglichkeiten zu nutzen.

 

Sie haben vor rund einem Jahr die Mittel beantragt. Wie lautet Ihre Bilanz?

Die Bilanz ist uneingeschränkt positiv. Da die Richtlinie auch eine frauenfördernde Komponente beinhaltet, begrüßen wir es sehr, dass auch bereits eine Mitarbeiterin an der Maßnahme teilgenommen und die Förderung in Anspruch genommen hat. Alle an der Maßnahme Beteiligten bestätigen uns, dass die Trainingsmaßnahme ein wichtiger Baustein für ihre zukünftige Entwicklung als Führungskraft darstellt. Unabhängig davon kann die Bindungs- und Motivationswirkung solcher Maßnahmen nicht hoch genug bewertet werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die eine Perspektive im Unternehmen aufgezeigt bekommen, sind motivierter und identifizieren sich noch stärker mit dem Unternehmen.



Eckhard Wilberg

Geschäftsführer Unitechnik Automatisierungs GmbH

Seeplanstraße 1
15890 Eisenhüttenstadt

0 33 64 | 50 10

www.unitechnik-eh.de

 

 

Fotos: Unitechnik Automatisierungs GmbH

Quelle: BRANDaktuell, Ausgabe Nr. 6/2012


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