Partnerschaftliche Beteiligung
Partnerschaftliche Beteiligung
Grafik: Sylvia Krell

Partnerschaftliche Beteiligung zur Vorbereitung der
Förderperiode 2021 - 2027

Die Landesregierung Brandenburg hat damit begonnen, das Operationelle Programm (OP) des ESF+ für die Förderperiode 2021 – 2027 vorzubereiten. Das ESF+-OP soll zum politischen Ziel "Ein sozialeres Europa - Umsetzung der europäischen Säule sozialer Rechte" der Europäischen Union beitragen und Ziele in den Politikbereichen soziale Inklusion, Bildung und Beschäftigung unterstützen.

Bitte teilen Sie uns gern Ihre Anliegen, Hinweise oder Anregungen zur zukünftigen ESF-Förderung mit. Die Kontaktdaten hierfür finden Sie in der rechten Spalte.

  

  • Informationen zur Förderperiode 2021-2027
  • Themenworkshops zur partnerschaftlichen Beteiligung

    Partner-Beteilig-Workshop-2

    Der Workshop im partnerschaftlichen Beteiligungsprozess findet zum Thema "Bildung" statt.

    Termin: 18. August 2020 in Potsdam

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    Foto: Elke Mocker

    Der Workshop im partnerschaftlichen Beteiligungsprozess findet zum Thema "Bildung" statt.

    Termin: 18. August 2020 in Potsdam

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    Partner-Beteilig-Workshop-3

    Der Workshop im partnerschaftlichen Beteiligungsprozess findet zum Thema "Beschäftigung" statt.

    Termin: 27. August 2020 in Potsdam

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    Foto: Elke Mocker

    Der Workshop im partnerschaftlichen Beteiligungsprozess findet zum Thema "Beschäftigung" statt.

    Termin: 27. August 2020 in Potsdam

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    Partner-Beteilig-Workshop-1

    Der Workshop im partnerschaftlichen Beteiligungsprozess findet zum Thema "Soziale Inklusion" statt.

    Termin: 3. September 2020 in Potsdam

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    Foto: Sylvia Krell

    Der Workshop im partnerschaftlichen Beteiligungsprozess findet zum Thema "Soziale Inklusion" statt.

    Termin: 3. September 2020 in Potsdam

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  • Online-Konsultation

    Abstimmung

    Ergänzend zu den drei Themenworkshops bieten wir Ihnen zwei weitere Möglichkeiten, sich am Abstimmungsprozess zur neuen Förderperiode zu beteiligen.

    • Stellungnahme
      Über das bereitgestellte Formular haben Sie die Möglichkeit, uns Ihre Stellungnahme zur ESF+-Förderperiode 2021-2027 zuzusenden. Diese wird anschließend (siehe unten) veröffentlicht.
           
    • Umfrage abgeschlossen: Ergebnisse werden in Kürze präsentiert
      Die Umfrage zur ESF-Förderpriode 2021-2027 ist beendet. Wir möchten uns bei allen Teilnehmenden bedanken. Die Ergebnisse werden auf den partnerschaftlichen Dialogen vorgestellt und anschließend hier veröffentlicht.

    Abstimmung

    Ergänzend zu den drei Themenworkshops bieten wir Ihnen zwei weitere Möglichkeiten, sich am Abstimmungsprozess zur neuen Förderperiode zu beteiligen.

    • Stellungnahme
      Über das bereitgestellte Formular haben Sie die Möglichkeit, uns Ihre Stellungnahme zur ESF+-Förderperiode 2021-2027 zuzusenden. Diese wird anschließend (siehe unten) veröffentlicht.
           
    • Umfrage abgeschlossen: Ergebnisse werden in Kürze präsentiert
      Die Umfrage zur ESF-Förderpriode 2021-2027 ist beendet. Wir möchten uns bei allen Teilnehmenden bedanken. Die Ergebnisse werden auf den partnerschaftlichen Dialogen vorgestellt und anschließend hier veröffentlicht.


Sprechblase

Ihre Stellungnahmen, Vorschläge,
Ideen und Beiträge

    

Das Cottbuser Positionspapier mit Forderungen zur Förderung der Sozialen Landwirtschaft in Brandenburg

Prof. Dr. Alexandra Retkowski, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

Themenschwerpunkt "Soziale Inklusion"

Soziale Landwirtschaft verbindet Landwirtschaft mit sozialer und pädagogischer Arbeit – eine Kombination, die Mehrwerte für Mensch, Natur und den ländlichen Raum schafft. Im März 2020 fand an der BTU ein Fachtag statt, aus dem heraus in einem partizipativen Prozess ein „Cottbuser Positionspapier mit Forderungen zur Förderung der Sozialen Landwirtschaft in Brandenburg“ hervorgegangen ist. Das Positionspapier richtet sich an Entscheidungsträger in Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit und ruft zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Ansätze Sozialer Landwirtschaft auf. In der innovativen sektorenübergreifenden Verbindung von Sozialwirtschaft und Landwirtschaft können die Ziele des ESF+, nämlich die sozioökonomische, die soziale sowie eine sozialräumliche Inklusion insbesondere von benachteiligten Bevölkerungsgruppen umgesetzt werden.

Die im Rahmen der Sozialen Landwirtschaft geschaffenen Dienstleistungsarrangements sind darüber hinaus ein Modell für geschlechtergerechtere Arbeitswelten in den traditionell geschlechterhomogenen Bereichen von Landwirtschaft und sozialen Dienstleistungen. Durch die alltägliche Verbindung von Mensch und Natur leisten sie schließlich einen Beitrag für eine gemeinwesenorientierte Gesundheitsprävention.

Infos
Das Cottbuser Positionspapier mit Forderungen zur Förderung der Sozialen Landwirtschaft in Brandenburg finden Sie auf den Internetseiten der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg.

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Berufliche Orientierung von Schüler*innen gestalten

Markus Wicke und Norbert Bothe, kobra.net GmbH, Potsdam

Themenschwerpunkt "Bildung"

Berufliche Orientierung von Schüler*innen praxisnäher und regionalbezogener gestalten: Trotz vieler Anstrengungen in der aktuellen Förderperiode muss die berufliche Orientierung von Schüler*innen auch in der nächsten Förderperiode verstetigt werden, um angesichts des drohenden Fachkräftemangels wettbewerbsfähig zu bleiben und allen Schüler*innen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft gleichwertige Arbeitsmarktchancen zu bieten. Die Maßnahmen sollten dabei auf alle Schulformen der Sekundarstufe I und II ausgeweitet und noch stärker praxisbezogen ausgerichtet werden. Darüber hinaus sollten die Maßnahmen stärker als bisher auf den lokalen und regionalen Ausbildungsmarkt ausgerichtet werden.

Schulentwicklung im Bereich der Berufs- und Studienorientierung und der Entrepreneurship Education (EE): Schulen benötigen Unterstützung hinsichtlich der Professionalisierung und Systematisierung der Angebote zur Berufs- und Studienorientierung und der Entrepreneurship Education. Das schulische Konzept sollte Maßnahmen für alle Jahrgangsstufen vorsehen, die einander ergänzen bzw. aufeinander aufbauen. Dazu ist es erforderlich, die Wirksamkeit der Maßnahmen zu evaluieren unter Einbezug von Schüler*innen, Eltern, Lehrkräften und Kooperationspartnern mit dem Ziel, diese kontinuierlich weiterentwickeln und verzahnen zu können. Schulen müssen beim Entwicklungsprozess Unterstützung von außen erhalten, bspw. bei der Planung, der Moderation und Dokumentation von Arbeitstreffen sowie der Auswahl geeigneter Methoden.

Berufliche Fortbildung von Lehrkräften zur Entrepreneurship Education (EE) und Berufs- und Studienorientierung: Projektformen wie Schüler-/Übungsfirmen sowie die Erarbeitung von Businessplankonzepten mit Schüler*innen leisten einen besonderen Beitrag zur Entrepreneurship Education sowie zur beruflichen Orientierung. Die Schüler*innen erproben wirtschaftliches Denken und Handeln oder erhalten Einblicke in wirtschaftliche Abläufe. Überfachliche Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Verantwortungsübernahme werden ausgebaut, berufliche Tätigkeitsfelder praktisch erprobt. Im Kontakt mit Kooperationspartnern werden Einblicke in berufliche Branchen und Berufsfelder ermöglicht. Die Erfahrungen der Servicestelle-Schülerfirmen zeigen, dass Schulen bzw. Lehrkräfte Unterstützung bei der Umsetzung solcher Praxisprojekte benötigen. Qualifizierung von Lehrkräften, die Begleitung der Umsetzung und Vermittlung von Partnern bewährten sich in hohem Maße und sollten weiter zur Verfügung gestellt werden.

Sprechblase
Grafik: Sylvia Krell

Ihre Stellungnahmen, Vorschläge,
Ideen und Beiträge

    

Das Cottbuser Positionspapier mit Forderungen zur Förderung der Sozialen Landwirtschaft in Brandenburg

Prof. Dr. Alexandra Retkowski, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

Themenschwerpunkt "Soziale Inklusion"

Soziale Landwirtschaft verbindet Landwirtschaft mit sozialer und pädagogischer Arbeit – eine Kombination, die Mehrwerte für Mensch, Natur und den ländlichen Raum schafft. Im März 2020 fand an der BTU ein Fachtag statt, aus dem heraus in einem partizipativen Prozess ein „Cottbuser Positionspapier mit Forderungen zur Förderung der Sozialen Landwirtschaft in Brandenburg“ hervorgegangen ist. Das Positionspapier richtet sich an Entscheidungsträger in Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit und ruft zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Ansätze Sozialer Landwirtschaft auf. In der innovativen sektorenübergreifenden Verbindung von Sozialwirtschaft und Landwirtschaft können die Ziele des ESF+, nämlich die sozioökonomische, die soziale sowie eine sozialräumliche Inklusion insbesondere von benachteiligten Bevölkerungsgruppen umgesetzt werden.

Die im Rahmen der Sozialen Landwirtschaft geschaffenen Dienstleistungsarrangements sind darüber hinaus ein Modell für geschlechtergerechtere Arbeitswelten in den traditionell geschlechterhomogenen Bereichen von Landwirtschaft und sozialen Dienstleistungen. Durch die alltägliche Verbindung von Mensch und Natur leisten sie schließlich einen Beitrag für eine gemeinwesenorientierte Gesundheitsprävention.

Infos
Das Cottbuser Positionspapier mit Forderungen zur Förderung der Sozialen Landwirtschaft in Brandenburg finden Sie auf den Internetseiten der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg.

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Berufliche Orientierung von Schüler*innen gestalten

Markus Wicke und Norbert Bothe, kobra.net GmbH, Potsdam

Themenschwerpunkt "Bildung"

Berufliche Orientierung von Schüler*innen praxisnäher und regionalbezogener gestalten: Trotz vieler Anstrengungen in der aktuellen Förderperiode muss die berufliche Orientierung von Schüler*innen auch in der nächsten Förderperiode verstetigt werden, um angesichts des drohenden Fachkräftemangels wettbewerbsfähig zu bleiben und allen Schüler*innen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft gleichwertige Arbeitsmarktchancen zu bieten. Die Maßnahmen sollten dabei auf alle Schulformen der Sekundarstufe I und II ausgeweitet und noch stärker praxisbezogen ausgerichtet werden. Darüber hinaus sollten die Maßnahmen stärker als bisher auf den lokalen und regionalen Ausbildungsmarkt ausgerichtet werden.

Schulentwicklung im Bereich der Berufs- und Studienorientierung und der Entrepreneurship Education (EE): Schulen benötigen Unterstützung hinsichtlich der Professionalisierung und Systematisierung der Angebote zur Berufs- und Studienorientierung und der Entrepreneurship Education. Das schulische Konzept sollte Maßnahmen für alle Jahrgangsstufen vorsehen, die einander ergänzen bzw. aufeinander aufbauen. Dazu ist es erforderlich, die Wirksamkeit der Maßnahmen zu evaluieren unter Einbezug von Schüler*innen, Eltern, Lehrkräften und Kooperationspartnern mit dem Ziel, diese kontinuierlich weiterentwickeln und verzahnen zu können. Schulen müssen beim Entwicklungsprozess Unterstützung von außen erhalten, bspw. bei der Planung, der Moderation und Dokumentation von Arbeitstreffen sowie der Auswahl geeigneter Methoden.

Berufliche Fortbildung von Lehrkräften zur Entrepreneurship Education (EE) und Berufs- und Studienorientierung: Projektformen wie Schüler-/Übungsfirmen sowie die Erarbeitung von Businessplankonzepten mit Schüler*innen leisten einen besonderen Beitrag zur Entrepreneurship Education sowie zur beruflichen Orientierung. Die Schüler*innen erproben wirtschaftliches Denken und Handeln oder erhalten Einblicke in wirtschaftliche Abläufe. Überfachliche Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Verantwortungsübernahme werden ausgebaut, berufliche Tätigkeitsfelder praktisch erprobt. Im Kontakt mit Kooperationspartnern werden Einblicke in berufliche Branchen und Berufsfelder ermöglicht. Die Erfahrungen der Servicestelle-Schülerfirmen zeigen, dass Schulen bzw. Lehrkräfte Unterstützung bei der Umsetzung solcher Praxisprojekte benötigen. Qualifizierung von Lehrkräften, die Begleitung der Umsetzung und Vermittlung von Partnern bewährten sich in hohem Maße und sollten weiter zur Verfügung gestellt werden.


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Kontakt

Organisation:
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie
Referat 54
Ansprechpartner:
Nora Johansson
E-Mail:
nora.johansson@­mwae.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866 19 47