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„Lernwerkstatt Sprungbrett“ aktiv gegen Schulabbruch

Töpferarbeiten in der Kreativwerkstatt © Foto: SPIDurchschnittlich brechen ca. 9% der Jugendlichen in Deutschland die Schule vor dem Hauptschulabschluss ab. In Spremberg liegt der Anteil der Schülerinnen und Schüler ohne Schulabschluss seit dem Schuljahr 2008/2009 jedoch nur bei ca. 1 %. Großen Anteil daran hat die „Lernwerkstatt Sprungbrett“, die dort aus ESF-Mitteln gefördert wird.

 

 

 

Zielstellung:

 

Durch einen abwechslungsreichen Mix an verschiedenen Lernmethoden, wie zum Beispiel Selbstlernmöglichkeiten, Freizeit- und Erlebnispädagogik, fächerübergreifenden Unterricht und Projektarbeit sollen die Jugendlichen wieder an Schule und Lernen herangeführt werden. Neben dem grundsätzlichen Ziel, dass die Jugendlichen die einfache Berufsbildungsreife erreichen, steht die Vorbereitung auf die Arbeitswelt.

 

Alle 2 Jahre werden 12 Schülerinnen und Schüler, die schulmüde sind und verweigernde Tendenzen erkennen lassen, aus der 9. und 10. Klasse der berufsorientierenden Oberschule Spremberg aufgenommen. Die Jugendlichen sind in die Unterrichtsplanung einbezogen, können über Themen mitbestimmen und ihre Zielvereinbarungen verhandeln. Trotzdem richtet sich der Lehrplan nach dem entsprechenden Rahmenplan des Brandenburgischen Schulgesetzes. Je nach Bedarf werden die Jugendlichen sozialpädagogisch begleitet.

 

Erwartete arbeitspolitische Effekte:

 

Für alle Jugendlichen wird ein qualifizierter Übergang in eine berufsvorbereitende Maßnahme der Agentur für Arbeit (bzw. des Eigenbetriebes Grundsicherung des Landkreises Spree-Neiße) oder eine Ausbildung auf dem ersten Ausbildungsmarkt angestrebt. Die Berufsorientierung im Unterricht und Betriebspraktika helfen dabei, Vorstellungen zu einzelnen Berufsfeldern zu konkretisieren und praktische Erfahrungen zu sammeln.

 

Mit Beendigung des Schuljahres 2009/2010 haben 11 von 12 Schülerinnen und Schülern erfolgreich die einfache Berufsbildungsreife erreicht. Fünf Jugendliche konnten eine betriebliche Erstausbildung beginnen, zwei in ein berufsvorbereitendes Jahr eintreten, drei nutzen eine Einstiegsqualifizierung (EQJ) und ein Teilnehmender absolviert ein freiwilliges soziales Jahr.

 


Richtlinie/ Programm: Integrierte Projekte von Jugendhilfe und Schule zur Vermeidung von Schulabbrüchen (MBJS)
Zuwendungsempfänger: Stiftung SPI, NL Brandenburg, Franz-Mehring-Straße 20, 15230 Frankfurt/Oder
Durchführungsort: Spremberg
Laufzeit: 2004 – Schuljahr 2013/14
Kontakt: E-Mail: lw.sprungbrett@stiftung-spi.de, Internet: www.stiftung-spi.de
Ansprechpartnerin: Marion Pohl, Projektleiterin



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