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Schüler-Workshops zu Existenzgründung und Unternehmertum - 5 Fragen an die Leiterin des Projektes "UniClass+ Start up in die Zukunft" der Universität Potsdam

Katja Richter, Leiterin des Projekts "UniClass+ Start up in die Zukunft" © Foto: UniClass+In der Artikelserie „5 Fragen – 5 Antworten“ kommen Projektträger zu Wort, die Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) nutzen und über ihre Erfahrungen mit der Inanspruchnahme berichten. Dieses Mal wurde Katja Richter, Leiterin des Projekts „UniClass+ Start up in die Zukunft“ der Universität Potsdam und von Potsdam Transfer – Zentrum für Gründung, Innovation, Wissens- und Technologietransfer besucht. UniClass+ ermöglicht Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 9 bis 12 im Nordosten Brandenburgs, sich aktiv in fünftägigen Workshops mit Existenzgründung und Unternehmertum zu beschäftigen.

 

Frau Richter, die Universität Potsdam wird durch das Land Brandenburg mit ESF- und Landesmitteln gefördert. Woher wussten Sie von der Fördermittelvergabe und wie diese Mittel beantragt werden müssen?

 

Wir haben hier in der Universität Potsdam Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Bekanntmachungen von Fördermöglichkeiten an die antragsberechtigten Stellen – also in der Regel an die Professorinnen und Professoren – weiterleiten. So hat Herr Prof. Dr. Wagner, der für die wissenschaftliche Begleitung des Projekts zuständig ist, von der Fördermittelvergabe erfahren.

 

Wofür setzen Sie die Mittel genau ein?

 

Wir führen mit den Schülerinnen und Schülern Workshops durch, in denen wir ihnen das Unternehmertum in allen Facetten – Geschäftsidee, Businessplan, Marketing, Risiken und vieles andere – ganz praktisch nahebringen. Wir lassen sie richtige Existenzgründer sein, die ihre Geschäftsidee auch präsentieren und verteidigen müssen. Gleichzeitig sensibilisieren wir auch die Lehrkräfte und Eltern dafür, dass Wirtschaft und Unternehmertum ganz entscheidende Teile unserer Gesellschaft sind.

 

Nehmen wir an, Sie hätten die ESF-Fördermittel nicht in Anspruch genommen. Was würde in Brandenburg heute fehlen?

 

Es zeigt sich immer wieder, dass es viele Teilnehmende sehr bewegt, dass sie es in nur einer Woche geschafft haben, eine ernstzunehmende Geschäftsidee zu entwickeln. Sie haben es auch schätzen gelernt, später in gewissem Sinn frei und ihr „eigener Herr“ zu sein. UniClass+ eröffnet neue Perspektiven und stärkt die Jugendlichen während ihrer Phase der Berufsorientierung. Und bei vielen Lehrkräften im Land wäre das Thema Wirtschaft nicht so präsent.

 

Stichwort Öffentlichkeitsarbeit: Welche Erfahrungen haben Sie bisher gemacht? Was hat sich bewährt? Was können Sie anderen raten?

 

Die Schülerinnen und Schüler erhalten von uns Projektmappen. So sorgen wir dafür, dass sie auch weiterhin an das Thema erinnert werden und es auch ihren Freunden und Verwandten zeigen können. In der breiten Öffentlichkeit präsentieren wir uns über zwei andere Wege: Zum einen laden wir zum Projektbeginn an einer Schule immer die örtliche Presse ein. Zum anderen haben wir einen Weblog im Internet, der von der Zielgruppe gut angenommen wird.

 

Sie haben vor rund einem Jahr Mittel aus dem ESF beantragt. Wie lautet Ihre Bilanz zum heutigen Tag?

 

Die ist durchweg positiv, denn wir gehen davon aus, dass im Nordosten Brandenburgs bis zum Ende des Projekts rund 240 Schülerinnen und Schüler teilnehmen werden. Dazu können wir aus einem Vorgängerprojekt berichten, dass 97 Prozent der Teilnehmenden UniClass+ ihren Freunden empfehlen würden.

 

Infos
UniClass+ Start up in die Zukunft
Universität Potsdam – Potsdam Transfer
Katja Richter
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam
Tel.: 0331 977-3612
www.uniclassplus.wordpress.com

Quelle
BRANDaktuell, Ausgabe Nr. 6/2011


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