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Bonusprojekt des Regionalbudgets fördert die Gesundheit von langzeitarbeitslosen Menschen

Übungen auf Gymnastikbällen  © Foto: KMG Bildungsakademie gGmbHDie KMG Bildungsakademie bietet Kurse für Langzeitarbeitslose mit physischen Hemmnissen an. Dazu gehören etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rückenprobleme und Konditionsschwäche. Diese Kurse dauern zwei Monate. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen in den Kursen, welche Übungen bei welchen Problemen helfen. Sie gehen gemeinsam walken, lernen, wie sie richtig heben, ohne ihren Rücken falsch zu belasten, und machen Turnübungen, die den Stoffwechsel fördern.

 

Dabei geht es nicht nur ausschließlich um die Gesundheit. „Sechzig Prozent unserer Teilnehmer geben nach ihrem Kurs an, dass sich ihre sozialen Kontakte verbessert haben", sagt Rainer Köppe von der KMG Bildungsakademie. Und der überwiegende Teil sei sehr zufrieden mit dem Kurs. Dafür müssen sich Rainer Köppe und seine Kollegen aber am Anfang „ganz schön anstrengen, um die Teilnehmer davon zu überzeugen, dass sie mitmachen", sagt Rainer Köppe. Die Menschen hätten sich in ihrem Leben zu Hause eingerichtet und müssten sich überwinden, wieder hinauszugehen.

 

Das beobachtet auch Annette Naumann von der LEB Prignitz-Havelland e. V. Der Verein bietet Kurse für Langzeitarbeitslose mit psychosomatischen Problemen an. Dazu gehören etwa Sucht- und psychische Probleme. Die Kurse laufen über vier Monate. Die gesundheitlichsportlichen Angebote werden unter anderem durch psychologische und durch Sucht- und Schuldnerberatung ergänzt. Hinzu kommen Bewerbungstraining und eine Unterrichtseinheit, in der die Langzeitarbeitslosen den Umgang mit Ämtern und Behörden lernen. Die Kurse der beiden Träger sind nur der erste Schritt, die Menschen wieder in Arbeit zu integrieren. Wenn möglich werden sie nach Abschluss in ein Folgeprojekt vermittelt, in dem sie auf eine Beschäftigung vorbereitet werden. Die Jury lobte den ganzheitlichen Ansatz von back to work, die bejahende Gruppendynamik sowie die enge Zusammenarbeit mit dem Grundsicherungsträger und die weitere Betreuung nach Kursabschluss. 

 

 Uta Jacobs - BRANDaktuell 1/2009


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