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Engagement plus Förderung

Daniel Noack, LASA Archiv © Foto: Uta Jacobs„Viele junge Leute müssen die Region verlassen, um eine Arbeit zu finden", sagt Daniel Noack. Er selbst möchte bleiben und hier die wirtschaftliche Zukunft des Betriebes sichern. Gleich nach seiner Ausbildung hat er berufsbegleitend den Lehrgang zum Betriebswirt der Handwerkskammer absolviert. „Damit habe ich eine betriebswirtschaftliche Basis bekommen", sagt er. Ihm fehlte aber die Verknüpfung mit der Praxis. Deswegen macht er jetzt eine Weiterbildung in Dresden, ebenfalls berufsbegleitend. Themen sind beispielsweise Steuerrecht und Marketing. „Die Dozenten kommen alle aus der Praxis", erzählt er. Auch die Mitstudierenden sind gestandene Praktiker. Und so schätzt Daniel Noack nicht nur die zeit- und praxisnahen Informationen der Dozenten, sondern auch den Erfahrungsaustausch und den Kontakt mit den Mitstudenten.

 

Erfahren hat er von der Weiterbildung durch die Handwerkskammer. Das Regionalbüro für Fachkräftesicherung in Cottbus hat ihn über die Kompetenzentwicklungsrichtlinie des Brandenburger Arbeitsministeriums informiert und ihm geholfen, den Förderantrag zu stellen. 70 Prozent der Lehrgangskosten bekommt er jetzt über die Richtlinie finanziert. Daniel Noack weiß genau, warum er jeden Monat für drei Tage zum Lernen nach Dresden fährt. „Technisch sind wir, wie die meisten Inhaber kleiner Betriebe, sehr versiert." Aber auf der kaufmännischen Seite gebe es noch viele Potenziale. Beispielsweise beim Marketing.

 

Die Firma entwirft und produziert Leuchtreklameschilder. Geschäfte, Institutionen und Betriebe, die ein solches Schild gekauft haben, brauchen so bald kein neues. Zudem sei die Region um Cottbus wirtschaftlich nicht so stark, sagt Daniel Noack. Das schränkt den Kreis neuer Kunden ein. „Wir suchen deswegen Mittel und Wege, wie wir unsere Produkte überregional vermarkten können", sagt er und denkt weiter. „Dadurch können wir vielleicht den Umsatz steigern und zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen." Bisher arbeiten bei der Werbetechnik Noack nur die drei Familienmitglieder. Auch wenn der Betrieb langsam wächst. Spätestens dann, wenn seine Eltern sich aus dem Betrieb zurückziehen, wird Daniel Noack familienfremde Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter beschäftigen. Und so interessieren ihn bei der Weiterbildung auch die Themen Personalführung und -entwicklung.

 

Uta Jacobs - BRANDaktuell 4/2009


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