direkt zum Inhalt
EU-Fahne
Sprachauswahl: deutsche Flagge Sprachauswahl: englische Flagge Sprachauswahl: polnische Flagge
   Sie sind hier: Home » Jobcenter MAIA zieht Halbzeitbilanz

Jobcenter MAIA zieht Halbzeitbilanz zum Projekt „Integrationsbegleiter“

Landschaftsgärtner beim Abladen junger Bäume © Foto: Uta Jacobs Zielsetzung:

Ziel des Projektes ist es, Langzeitarbeitslose durch zielgerichtete individuelle Unterstützung und Begleitung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu integrieren sowie durch Nachbetreuungsangebote die Integration zu flankieren und damit zu deren Nachhaltigkeit beizutragen.
Arbeitslose können aus verschiedenen Gründen in die Langzeitarbeitslosigkeit abrutschen. Dazu zählen unter anderem geringe bzw. entwertete formale Qualifikationen und individuelle Einschränkungen der Beschäftigungsfähigkeit. Durch eine intensive Integrationsbegleitung von der Feststellung von Kompetenzen und Stärken über Qualifizierung und Unterstützung bei Bewerbung und Vorstellung bis hin zu einer Nachbetreuung sollen die Integration und deren Nachhaltigkeit gesichert werden.
Das Jobcenter MAIA im Landkreis Potsdam Mittelmark hat sich das Ziel gesetzt, während der Projektlaufzeit 400 Langzeitarbeitslose besonders intensiv zu betreuen und davon mindestens 60 nachhaltig in den regulären Arbeitsmarkt zu integrieren. Als nachhaltig gilt eine Integration, wenn der Teilnehmer einen Arbeitsvertrag für mindestens zwölf Monate abschließt. Eine Beschäftigungsdauer von sieben Monaten erkennt die Förderrichtlinie als erfolgreiche Integration an.
Voraussetzung für die optimale Unterstützung der Teilnehmer ist ein guter Betreuungsschlüssel, den das Jobcenter dank der Förderung aus dem Arbeitsministerium in diesem Projekt umsetzen kann: Ein Integrationsbegleiter betreut jeweils 50 Langzeitarbeitslose und hat so ausreichend Zeit, intensiv und sehr individuell mit den Teilnehmern zu arbeiten. Häufige Einzelgespräche, direkter Kontakt mit Arbeitgebern oder auch die Begleitung zu Bewerbungsgesprächen gehören zu seinen Aufgaben. Nach der Integration werden die Teilnehmer - und bei Bedarf auch die Arbeitgeber - noch 6 Monate weiter begleitet, um das neue Beschäftigungsverhältnis zu stabilisieren.


Arbeitspolitische Effekte:

Mit Stand August 2014 wurden 400 Langzeitarbeitslose von den vier Integrationsbegleitern in der MAIA betreut. Jeder dritte davon hat inzwischen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen. Allerdings haben 38 der 142 integrierten Personen aus unterschiedlichsten Gründen nicht die siebenmonatige Beschäftigungsdauer erreicht.


Richtlinie: Transnationale Richtlinie, hier: transnationale Kooperationen

Zuwendungsempfänger: Jobcenter MAIA

Durchführungsort: Bad Belzig

Laufzeit: 01.01.2013 bis 30.04.2015

Kontakt: E-Mail: jobcenter-MAIA@potsdam-mittelmark.de, Internet: http://www.potsdam-mittelmark.de

Ansprechpartnerin: Doreen Steinbach


 


Drucken


Praxisbeispiele für Förderschwerpunkte des ESF im Land Brandenburg»»

BRANDaktuell Newsletter
Informationsdienst der ILB, gefördert durch das MASGF aus Mitteln des ESF und des Landes Brandenburg»»

Hände, die in Notizblöcke schreiben
Aktuelle Informationen rund um Europa, zum ESF sowie zum Thema Beschäftigung finden Sie hier»»

EU-Förderung
Website des Landes zur EU-Förderung»»

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Informationen des BMWi zu den EU-Strukturfonds»»

Logo Europäischer Sozialfonds für Deutschland
Informationen zu den ESF-Bundesprogrammen und deren Umsetzung »»